Knihobot

Johannes Schild

    "In meinen Tönen spreche ich"
    • "In meinen Tönen spreche ich"

      Brahms und die Symphonie

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      Wovon »sprechen« Brahms' Symphonien, was ist ihr musikalischer Gehalt? Johannes Brahms ist ein Komponist des 19. Jahrhunderts, der mit widersprüchlichen Einschätzungen konfrontiert ist. Johannes Schild bietet einen neuen Blick auf Brahms' Musik und beleuchtet das »Rätsel Brahms« aus einer ungewohnten Perspektive. Er bezeichnet die vier Symphonien als eine »symphonische Tetralogie«, die die Rivalität zu Wagner widerspiegelt. Brahms' Kompositionskunst zielt auf ein musikalisches Sprechen und Bedeuten, das über Wagner hinausgeht. Im Zentrum der Untersuchung steht eine Ton-Konstellation, die die Symphonien durchzieht und die Kunst der Anspielungen und geheimen Botschaften verdeutlicht. Neben Bach und Wagner wird auch Mozart als weiterer Fixstern betrachtet. Das Buch gliedert sich in mehrere Kapitel, die historische Kontexte, ästhetische Bestimmungen und spezifische Analysen der Symphonien behandeln. Es werden Themen wie die F-A-F-Chiffre, das Todesmotiv und die Passacaglia untersucht, sowie autobiografische Elemente im Finale der vierten Symphonie thematisiert. Zudem wird auf die Konvergenzen mit Bach und Mozart eingegangen und die Resonanzen zwischen den Werken beleuchtet. Die Analyse zielt darauf ab, die tiefere Bedeutung und die komplexen Strukturen in Brahms' Symphonien zu enthüllen.

      "In meinen Tönen spreche ich"