Knihobot

Volker Weidermann

    6. listopad 1969

    Tento autor, vzdělaný v politologii a německém jazyce a literatuře, přináší do své literární kritiky hluboký analytický vhled. Jako literární kritik pro týdeník Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung se zaměřuje na komplexní témata a jejich literární zpracování. Jeho práce se vyznačuje pronikavou inteligencí a precizním jazykem, který odhaluje skryté vrstvy významu v textu. Čtenáři ocení jeho schopnost precizně artikulovat literární kvality a společenský kontext děl.

    Volker Weidermann
    Das Buch der verbrannten Bücher
    Lichtjahre
    Das Duell
    Max Frisch
    Summer before the dark
    Ostende. 1936 – Léto jednoho přátelství
    • Pláž, setkání spisovatelů a léto, jaké už nikdy nebude. Belgické přímořské letovisko s celou svou historií a vznešeností je místem, kde se sejdou ti, kdo už v nacistickém Německu nemají domov: zakázaní básníci Stefan Zweig, Joseph Roth, Irmgard Keunová, Kisch a Toller, Koestler a Kesten. Volker Weidermann vypráví o jejich nadějích, lásce, zoufalství — a o tom, co se stalo s jejich životy. Stefan Zweig přicestoval se svou milovanou Lotte a psacím strojem. Joseph Roth přijíždí navzdory zákazu alkoholu psát a trávit dovolenou se svým nejlepším přítelem. Naposledy se také zamiluje — do Irmgard Keunové, která se jen chtěla dostat pryč ze země paličů knih. Láska mezi Rothem a mladou vášnivou Keunovou je stejně překvapivá, jako je přátelství mezi milionářem Zweigem a zkušeným alkoholikem Rothem bizarní. A do Ostende dorazí další spisovatelé. Slunce, moře, pití — mohla by to být stejně dobře dovolená s přáteli. Byla by, kdyby se politická situace denně nezhoršovala, kdyby nebyli sledováni, kdyby jejich knihy nebyly zakázané a kdyby neztratili svou vlast. Jsou básníky na útěku, spisovateli v exilu. Volker Weidermann s přesností a postřehem vypráví podmanivý příběh léta krátce před začátkem druhé světové války, kdy se Zweig, Roth a Keunová sešli, aby oslavili život, jak to dokážou jen lidé bez naděje.

      Ostende. 1936 – Léto jednoho přátelství
    • Summer before the dark

      • 160 stránek
      • 6 hodin čtení
      3,8(196)Ohodnotit

      A dazzling portrait of Zweig and Roth, during the extraordinary summer of 1936

      Summer before the dark
    • Max Frisch

      Sein Leben, seine Bücher

      4,3(20)Ohodnotit

      Die große Max Frisch-Biografie An Max Frisch kommt keiner vorbei. Der FAS-Redakteur, Literatur-Enthusiast und Frisch- Verfallene Volker Weidermann erzählt mitreißend das unglaubliche Leben eines vom Erfolg Verwöhnten, eines positiv Engagierten, eines großen Liebenden, eines trotz allem mit dem Leben Hadernden – das Leben eines der besten Schriftsteller deutscher Sprache des letzten Jahrhunderts. Weidermann erzählt voller Zuneigung, genau und kritisch, lebendig und anschaulich. Er hat Max Frischs Werke neu gelesen, hat in Archiven recherchiert und mit vielen Weggefährten gesprochen. An Max Frisch kommt keiner vorbei. Aber noch nie sind wir diesem Schriftsteller so nahegekommen. Ausstattung: 2 x 8 Seiten s/w-Photos

      Max Frisch
    • Das Duell

      Die Geschichte von Günther Grass und Marcel Reich-Ranicki

      4,3(8)Ohodnotit

      Der Dichter und sein Kritiker – eine wechselvolle Fehde und ein großes Stück deutscher Geschichte. Die »Zwangsehe«, wie Günter Grass sie einmal nannte, wurde offiziell am 1. Januar 1960 geschlossen: An diesem Tag besprach der damals 39-jährige Kritiker Marcel Reich-Ranicki »Die Blechtrommel« des gerade 32-jährigen Autors. Er verriss den Roman. Und so begann das wechselhafte, von Rivalität wie Respekt getragene Verhältnis der beiden herausragenden Protagonisten der deutschen Nachkriegsliteratur. 1958 waren sie sich schon einmal im Warschauer Hotel Bristol begegnet – und hatten beide bereits ein Leben hinter sich: Der eine war bei der Waffen-SS gewesen, der andere Überlebender des Warschauer Ghettos. Doch beide einte ihre große Liebe zur deutschen Literatur und ihr unbedingter Wille, ihr weiteres Leben dieser Literatur zu widmen.

      Das Duell
    • Lichtjahre

      • 362 stránek
      • 13 hodin čtení
      4,2(25)Ohodnotit

      Die Literaturgeschichte, über die sich ganz Deutschland ereiferte! Scharfzüngig und humorvoll führt Volker Weidermann, Feuilletonchef der FAS, durch 60 Jahre Literaturgeschichte – von den Exilanten der Kriegszeit wie Thomas Mann oder Lion Feuchtwanger bis zur Gegenwartsliteratur der jungen Pop-Fraktion mit Vertretern wie Benjamin von Stuckrad-Barre oder Christian Kracht. Hochbelesen und gleichzeitig herrlich provokant hat Weidermann mit „Lichtjahre“ eher einen Enthüllungsbericht über die deutsche Literaturszene vorgelegt als eine konventionelle Literaturgeschichte.

      Lichtjahre
    • Das Buch der verbrannten Bücher

      • 256 stránek
      • 9 hodin čtení
      4,1(48)Ohodnotit

      Die Bücherverbrennung am 10. Mai 1933: Wie es dazu kam, welche Bücher verbrannt wurden und was mit den Autoren geschah Nach dem überwältigenden Erfolg von Lichtjahre, seiner kurzen Geschichte der deutschen Literatur nach 1945, wendet Volker Weidermann den Blick zurück auf den Tag, an dem in Deutschland die Bücher brannten. Seine Mission: diese Bücher, diese Autoren dem Vergessen entreißen! Es wurde angekündigt als »Aktion wider den undeutschen Geist«: Die akribische landesweite Vorbereitung gipfelte am 10. Mai 1933 in der Errichtung von Scheiterhaufen in vielen deutschen Städten, auf die dann Studenten, Bibliothekare, Professoren und SA-Leute in einer gespenstischen Feierstunde die Bücher warfen, die nicht mit ihrer menschenverachtenden Ideologie vereinbar waren. Unvergessen die Tonbandmitschnitte, die dokumentieren, wie Joseph Goebbels auf dem Platz neben der Berliner Staatsoper mit den Worten »Und wir übergeben den Flammen die Werke von …« die einzelnen Autoren aufrief, von denen einige sogar anwesend waren. Volker Weidermann erzählt, wie dieser Tag verlief, an dem es trotzig regnete, er erzählt von dem Bibliothekar Herrmann, der die Urliste aller Listen erstellte, nach denen dann die Scheiterhaufen bedient wurden, und er erzählt von den Werken und ihren Autoren – und davon, wie willfährige Buchhändler und Bibliothekare die Bücher aus ihren Regalen entfernten, so gründlich, dass viele Werke und Autoren danach nicht wieder zum Vorschein kamen. Das Ergebnis sind über 100 Lebens- und Werkgeschichten von Schriftstellern, darunter neben Klassikern wie Kästner, Tucholsky, Zweig, Brecht und Remarque auch völlig vergessene wie Rudolf Braune, ausländische Autoren wie Ernest Hemingway, und sehr viele, wie z.B. Hermann Essig, die unbedingt wiedergelesen werden sollten. Ein Buch über Bücher, Schicksale und ein Land, in dem zuerst Bücher verbrannt wurden und dann Menschen.

      Das Buch der verbrannten Bücher
    • Mann vom Meer

      Thomas Mann und die Liebe seines Lebens

      4,0(23)Ohodnotit

      Das Meer war für Thomas Mann ein lebenslanges Symbol der Sehnsucht und des Verlangens nach Freiheit, fernab der Konventionen des bürgerlichen Lebens. Es repräsentierte nicht nur die deutsche Romantik und die Todessehnsucht, sondern auch einen Ort der Befreiung. Die Wurzeln dieser Sehnsucht liegen in der Kindheit seiner Mutter im brasilianischen Urwald, die mit sieben Jahren nach Travemünde in die dunkle Kälte Deutschlands zieht. Thomas wächst an der Ostsee in Lübeck auf, zieht jedoch bald in den Süden, verliebt sich in junge Männer und heiratet schließlich Katia, um den gesellschaftlichen Erwartungen zu entsprechen. Jahre später führt ihn das Exil nach Kalifornien, wo er am Pazifik ein neuer Mensch wird, gegen Hitler und für die Demokratie kämpft und die amerikanische Staatsbürgerschaft annimmt. Nach seinem Tod setzt seine Tochter Elisabeth sein Erbe als renommierte Meeresforscherin in ihrer utopischen ozeanischen Politik fort. Volker Weidermann erzählt mit Leichtigkeit, Humor und Wärme die Geschichte dieses Nobelpreisträgers, seiner Sehnsüchte und seiner Lieben. Es ist die Biografie eines großen Schriftstellers und seiner Familie, sowie ein Roman über die komplexe Beziehung zwischen Thomas Mann und dem Meer.

      Mann vom Meer
    • 1941: Als Anna Seghers endlich die Flucht aus Europa gelingt, ahnt sie nicht, dass die Jahre in Mexiko ihr Leben entscheidend prägen werden. Hier wird sie mit der Veröffentlichung des „Siebten Kreuzes“ in den USA über Nacht berühmt, hier schreibt sie ihre wichtigsten Werke und erfährt sowohl den Verlust der Mutter, die sie nicht mehr aus Nazi-Deutschland retten kann, als auch die eigene Endlichkeit, als sie bei einem schweren Verkehrsunfall fast stirbt. In den Jahren 1941 bis 1947 trifft sie in Mexiko Stadt nicht nur Diego Rivera, Frida Kahlo und Pablo Neruda, sondern auch deutsche Exilkommunisten und Juden, die wie sie mit dem Stalinismus ringen. Inmitten überbordender Farben, gleißenden Lichts und einer Kultur, die den Tod feiert, bleibt die Sehnsucht nach Europa ...

      Brennendes Licht
    • Ostende

      • 156 stránek
      • 6 hodin čtení
      3,8(645)Ohodnotit

      Ein belgischer Badeort mit Geschichte und Glanz: Hier kommen sie alle noch einmal zusammen, die im Deutschland der Nationalsozialisten keine Heimat mehr haben. Stefan Zweig, Joseph Roth, Irmgard Keun, Kisch und Toller, Koestler und Kesten, die verbotenen Dichter. Sonne, Meer, Getränke – es könnte ein Urlaub unter Freunden sein. Wenn sich die politische Lage nicht täglich zuspitzte, wenn sie nicht alle verfolgt würden, ihre Bücher nicht verboten wären, wenn sie nicht ihre Heimat verloren hätten. Es sind Dichter auf der Flucht, Schriftsteller im Exil. Volker Weidermann erzählt von ihrer Hoffnung, ihrer Liebe, ihrer Verzweiflung – und davon, wie ihr Leben weiterging. Ausstattung: 1 s/w-Bild

      Ostende
    • Träumer

      • 288 stránek
      • 11 hodin čtení
      3,4(18)Ohodnotit

      1919, Revolution in München – und alle sind vor Ort: Ernst Toller, Thomas Mann, Erich Mühsam, Rainer Maria Rilke, Gustav Landauer, Oskar Maria Graf, Viktor Klemperer, Klaus Mann ... Wann gab es das schon einmal – eine Revolution, durch die die Dichter an die Macht gelangten? Doch es gibt sie, die kurzen Momente in der Geschichte, in denen alles möglich erscheint ... Von einem solchen Ereignis, der Münchner Räterepublik zwischen November 1918 und April 1919 erzählt Volker Weidermann im Stil einer mitreißenden Reportage, bei der der Leser zum Augenzeugen der turbulenten, komischen und tragischen Wochen wird, die München, Bayern und Deutschland erschütterten. Nach der Vorgeschichte, dem Ende des 1. Weltkriegs und der Absetzung des bayrischen Königs, beginnt der magische Moment, in dem alles möglich erscheint: radikaler Pazifismus, direkte Demokratie, soziale Gerechtigkeit, die Herrschaft der Phantasie. An der Spitze der Rätebewegung stehen die Schriftsteller Ernst Toller, Gustav Landauer und Erich Mühsam, auf die nach den Tagen der Euphorie und der schnellen Ernüchterung lange Haftstrafen oder der Tod warten. In rasantem Tempo und aus der Perspektive von Beteiligten und Beobachtern vor Ort wie Thomas Mann, Klaus Mann, Rainer Maria Rilke, Adolf Hitler, Viktor Klemperer oder Oskar Maria Graf entsteht so ein historischer Thriller über ein einzigartiges Ereignis der deutschen Geschichte.

      Träumer