Feministische Literatur- und Kulturkritik
Ein analytischer Zugang zum Konzept des Raumes
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Feministische Literatur- und Kulturkritik untersucht interdisziplinäre Verbindungen zwischen Kulturanthropologie, Geographie, Psychologie und feministischer Literaturkritik, um einen theoretischen Rahmen für Raumkritik zu schaffen. Mit dem Konzept der räumlichen Gynokritik werden ausgewählte Texte aus fünf Genres – Kurzgeschichte, Roman, Film, Zeichentrickfilm und OTT-Serie – analysiert, die von Frauen verfasst wurden. Die behandelten Autorinnen bilden eine transnationale Gemeinschaft mit gemeinsamen Anliegen zu Geschlecht, Umwelt, Technologie und sozialen Hierarchien, aus Ländern wie Indien, Uruguay, Spanien, Argentinien und den USA. Das Buch bietet Potenzial für vergleichende Studien und zeigt, dass räumliche Logik und Grammatik zentrale Elemente feministischer Praxis sind. Es deckt das ungenutzte Potenzial der Schöpferinnen auf, die bestehenden sozialen Arrangements zu destabilisieren und zu dezentrieren. Zudem bietet es wertvolle Analyseinstrumente, die die Literaturtheorie, Kulturwissenschaften, Geschlechterforschung und feministische Kritik bereichern. Es ist ein unverzichtbares Hilfsmittel für Studierende und Lehrende, um Texte aus neuen Perspektiven zu betrachten. Die Themen umfassen anthropologische, geographische, psychologische und literarische Vektoren sowie spezifische Werke von Autorinnen wie Cristin Peri Rossi und Manjula Padmanabhan.
