Die Khakismus-Diktatur in den Werken des irakisch-deutschen Schriftstellers Abbas Khider
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Das Buch behandelt zentrale Fragen im Zusammenhang mit dem irakischen Regime unter Saddam Hussein. Es thematisiert die Bewegung der Figuren in einem Nicht-Ort, Identitätsprobleme, Trauma, das Leiden irakischer Frauen sowie Gefängnis und Folter. Der Band untersucht die Beziehung zwischen Poetizität und Wirklichkeit, Schreiben als Engagement und Selbsttherapie sowie zwischen Erinnerung und Verfälschung. Die Flucht der Protagonisten vor dem Regime und ihre Identitätskrisen angesichts grausamer Haftbedingungen, harter Verhöre und Demütigungen werden eindringlich nachgezeichnet. Abbas Khiders literarische Strategie verknüpft persönliche Erfahrungen mit Fiktion, was als Autofiktion bezeichnet werden kann. Diese Form der Fiktion verwoben reale Ereignisse und Fakten. Der Autor reflektiert über sich selbst und das Andere in ihm sowie das Andere außerhalb seines Selbst. Das Werk verdeutlicht, dass Khider durch die Kombination von Fakten und Fiktion zeigt, wie irakische Menschen unter der Diktatur litten und dass Geschichte nicht von einfachen Menschen, sondern von Regierungen und Herrschern geschrieben wird. Der Inhalt umfasst Einleitung, Fluchtwege, Identitätsproblematik, Khiders Schreiben, das Frauenbild, politische Verhaftung und Folter sowie ein Fazit und Literaturverzeichnis.
