Ausbildung in Medizinischer Dokumentation, Statistik und Datenverarbeitung
Symposium anläßlich des zehnjährigen Bestehens der Schule für Medizinische Dokumentationsassistenten der Universität Ulm, Neu-Ulm, 10. Juli 1979
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Symposium anläßlich des zehnjährigen Bestehens der Schule für Medizinische Dokumentationsassistenten der Universität Ulm, Neu-Ulm, 10. Juli 1979
GMDS/GRVI Datenschutz-Workshop 1979
Am 12. und 13. Januar 1979 fand in der Werner-Reimers-Stiftung in Bad Homburg ein Workshop der Gesellschaft für Rechts- und Verwaltungsinformatik e.V. (GRVI) und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Dokumentation, Informatik und Statistik e.V. (GMDS) statt. Medizinische und juristische Experten diskutierten auf Grundlage von 9 Referaten das Thema der fortschreitenden Automation medizinischer Daten in Arztpraxen, Krankenhäusern, Behörden, Versicherungsträgern und Forschungsinstituten, insbesondere im Hinblick auf den Datenschutz. Die technologischen Veränderungen und der Aufbau großer Datenbanken beeinflussen nicht nur das Arzt-Patienten-Verhältnis, sondern auch die Beziehungen zwischen privaten und öffentlichen Stellen sowie Forschungseinrichtungen. Die veröffentlichten Referate und Thesen der Referenten sowie die Zusammenfassungen der Diskussionen beleuchten die aktuelle Situation und bieten Anregungen für die juristische und medizinische Wissenschaft sowie Praxis. Zudem werden zahlreiche Vorschläge für den Gesetzgeber unterbreitet. Der Workshop wurde thematisch in zwei ganztägigen Seminaren von einer gemeinsamen Kommission beider Gesellschaften vorbereitet, die als ständige Expertengruppe für juristische Fragen der Datenverarbeitung in der Medizin fungiert. Zu dieser Kommission gehören mehrere namhafte Experten aus verschiedenen Institutionen.
6. Frühjahrstagung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Dokumentation, Informatik und Statistik Heidelberg, 1.–3. März 1979 ... und Epidemiologie
Eine benutzergerechte Datenpräsentation und -manipulation hängt wesentlich von der Kommunikationsschnittstelle zwischen Benutzer und Rechner ab. Der Benutzer steuert die Kommunikation durch Kommandos, um die gewünschten Informationen (A/N-Daten und Bilder) zu erhalten. Für diese Kommunikation werden Bildschirmgeräte und geeignete Eingabeperipherie verwendet, die gegebenenfalls durch lokale Intelligenz unterstützt werden. Man spricht von graphisch-interaktiven Systemen, die diese Kommunikation ermöglichen. Die einfachste Möglichkeit zur Beschreibung eines graphisch-interaktiven Systems ist über die verwendeten Eingabe- und die erwarteten Ausgabedaten. Bei Bildern als Ein- und Ausgabedaten handelt es sich um Bildverarbeitung; bei einer Bildbeschreibung als Eingabe und einem Bild als Ausgabe um Generative Computergrafik; und wenn aus einer Bildeingabe eine Bildbeschreibung resultiert, um Bildanalyse. Interaktive Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass Benutzerinteraktionen in einer für den Benutzer zweckdienlichen und befriedigenden Zeit beantwortet werden. Die Vorteile interaktiver Anwendungen umfassen die Erweiterung des Werkzeugsatzes für den Informationsaustausch zwischen Benutzer und System sowie hohe Daten- und Selektionsraten.
6. Frühjahrstagung, Heidelberg, 1979. Fachbereich Planung und Auswertung der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Dokumentation, Informatik und Statistik e.V. — GMDS —
Die Frühjahrstagungen der GMDS zeichnen sich durch eng umgrenzte Themenstellungen aus, die einen umfassenden Überblick über den Stand der Forschung im gewählten Bereich bieten. Der hier vorliegende Tagungsbericht fasst die Vorträge zusammen, die zum Themenbereich "Methodische Probleme einer systematischen Früherkennung" gehören. Die Beiträge zum Rahmenthema "Datenpräsentation" des Fachbereichs Medizinische Informatik erscheinen in einem separaten Band. Die veröffentlichten Beiträge befassen sich überwiegend mit der Krebsfrüherkennung, während nur einige die Früherkennung von Herz-Kreislauf-Krankheiten behandeln. Dies spiegelt nicht die gesamte Forschung wider, sondern folgt der im Call-for-Papers vorgegebenen Struktur: Überblicksreferate, Evaluierung der gesetzlichen Krebsfrüherkennung und Beiträge zur Verbesserung von Früherkennungsmaßnahmen. Ein zentrales Ziel der Tagung war es, Methodiker, Epidemiologen und Kliniker in einen offenen Dialog über den aktuellen Stand der Früherkennung und deren Weiterentwicklung zu bringen. Dies ist besonders wichtig, da die öffentliche Wahrnehmung der Früherkennung kritischer geworden ist. Zudem wird das Forschungsförderungsprogramm der Bundesregierung in den kommenden Jahren neue Impulse für die Evaluierung und Verbesserung der Früherkennung setzen.