Förderung von 'multiliteracies' mit Street Art im inklusiv ausgerichteten Englischunterricht
Eine Design-Based Research-Studie in der Sekundarstufe I
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Design-Based Research-Studien sind stark in lokalen Kontexten verankert und zielen darauf ab, Lösungen für authentische Herausforderungen in der schulischen Praxis zu finden. Diese Studie befasst sich mit den Herausforderungen der inklusiven Neuausrichtung des wenig empirisch erforschten Englischunterrichts der Sekundarstufe I. Inklusion wird als Prozess verstanden, und das explorative Projekt verfolgt das Ziel, erste Schritte in Richtung eines inklusiven Unterrichts in Kooperationsklassen zu unternehmen. Im Rahmen eines iterativen Gestaltungs- und Forschungsprozesses wurde ein Unterrichtsdesign für die Praxis im Bundesland Bremen entwickelt, das den Englischunterricht für kulturelle Diversität öffnet. Hierbei wird kulturelle Diversität sowohl in den Unterrichtsinhalten als auch in den Lehr-Lernzielen aufgegriffen. Mit Street Art als neuem Lerngegenstand wird demonstriert, wie die kulturellen Lehr-Lernziele des multiliteracies-Ansatzes im inklusiven Englischunterricht verankert werden können. Die Publikation dokumentiert nicht nur die praktischen und theoretischen Ergebnisse, sondern bietet auch praxisnahe Einblicke in die Erkenntnisgewinnung, indem sie die Zyklen von Entwicklung, Erprobung, Evaluation und Überarbeitung des Unterrichtsdesigns anhand von Feldnotizen, Unterrichtsdaten, Interviews und Artefakten darstellt.
