Kapazitätsorientierte Auftragsfreigabe in matrixstrukturierten Montagesystemen
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Matrixstrukturierte Montagesysteme bieten eine flexible, taktzeitunabhängige Organisationsform in der Montage und stellen eine vielversprechende Alternative zu starren Montagelinien dar. Diese Dissertation erweitert die Forschung zur Montagesteuerung in solchen Systemen um eine kapazitätsorientierte Auftragsfreigabe. Die Untersuchung erfolgt simulationsbasiert am Beispiel der Batteriemontage, wobei der Mehrwert des entwickelten Ansatzes durch relevante Produktivitätskennzahlen belegt wird. In traditionellen Montagelinien führen starre Verkettungen von Stationen zu Taktzeitverlusten und Ineffizienzen. Im Gegensatz dazu sind die Montagestationen in matrixstrukturierten Systemen entkoppelt und zweidimensional angeordnet, was eine reaktive Montagesteuerung ermöglicht. Diese Steuerung berücksichtigt individuelle Auftragsmerkmale und Stationsverfügbarkeiten, wodurch ineffiziente Stationen übersprungen werden können. Dies verspricht eine Reduktion von Taktzeitverlusten, erhöht jedoch die Komplexität der Montagesteuerung, insbesondere bei der Auftragsfreigabe. Bisherige Ansätze zur Auftragsfreigabe in solchen Systemen haben sich nicht auf einen detaillierten Abgleich von Kapazitätsbedarfen und Bearbeitungsangeboten gestützt, was jedoch für die Wirtschaftlichkeit entscheidend ist. Ziel dieser Dissertation ist die Entwicklung einer Methodik zur kapazitätsorientierten Auftragsfreigabe, modelliert als Teil eines Agentensystems zur dezentr
