Polarisierte Gesellschaft und gespaltene Meinungslandschaften. Rechts ist links und umgekehrt, konservativ gibt es nicht mehr, liberal ist neuerdings libertär. Sicherheit kommt vor Freiheit, Friede ist nicht mehr wichtig und das Klima ist an allem schuld. Der Fake regiert die Welt, die Wahrheit ist spurlos verschwunden und wer sie benennt, hat schon verloren. Inhalte sind wertlos, wenn nur die Form perfekt ist: Aus Studien wird Politik, aus Wissenschaft wird Glaube. Ulrike Guérot skizziert in zehn kurzen Essays, in welcher buchstäblich geistlosen Welt wir gelandet sind und wie das politische Denken gedreht und gewendet wurde. Willkommen im 21. Jahrhundert!
Ulrike Guérot Pořadí knih (chronologicky)







Ulrike Guérot über Halford J. Mackinders Heartland-Theorie
Der geografische Drehpunkt der Geschichte
- 128 stránek
- 5 hodin čtení
"[?] nicht nur hat Europa kein Geld für Krieg. Europa kann nicht Krieg und es hat in diesem Krieg nichts zu gewinnen! Es ist dafür strukturell, finanziell und militärisch nicht ausgelegt. Europa kann sich keinen Krieg leisten, wenn es als demokratische Einheit überleben soll. Anders formuliert: Europa hieß einmal #NieWiederKrieg! Europa kann nur Frieden. Allein die Rückbesinnung auf seine Geschichte kann Europa retten und seine Emanzipation befördern. Europa muss wieder Friedensmacht werden, muss aus dem Frieden wieder seine Kraft, seine Stärke und seine Identität ziehen. Das ist es, was Europa, eingeübt über Jahrhunderte in einem Gleichgewicht der Mächte, in eine multipolare, eurasische Welt des 21. Jahrhunderts einbringen müsste. Kurz: Europa ist gleichsam der Anti-Mackinder!" Ulrike Guérot betrachtet Mackinders Heartland-Theorie aus einem neuen Blickwinkel und ordnet diese in das aktuelle Zeitgeschehen ein. Inklusiv des kompletten Originaltexts von Sir Halford J. Mackinder.
Ulrike Guérot analysiert in ihrem Buch die Herausforderungen für Demokratie und politische Repräsentation in Deutschland, die durch digitale Diskussionen und populistische Tendenzen gefährdet sind. Sie plädiert für gesellschaftlichen Zusammenhalt und zeigt Wege auf, wie eine stabile, zukunftsfähige Demokratie wiederhergestellt werden kann.
Ulrike Guérot analysiert in diesem Dialog die sozio-kulturellen Faktoren, die für das Verständnis unserer politischen Kultur im Kontext der Meta-Krise entscheidend sind. Sie betont, dass das Kapital unabhängig von politischen Systemen agiert.
»Wir haben vergessen, dass es dem Kapital meistens egal ist, ob es eine Demokratie oder Autoritarismus oder Faschismus oder Totalitarismus gibt.« Die Meta-Krise ist aus unserer Lage nicht wegzudenken, und eine Einschätzung unserer politischen Kultur im Kontext dieser Meta-Krise ist längst überfällig. In diesem Dialog analysiert Ulrike Guérot die unterschiedlichen sozio-kulturellen Faktoren, die für ein Verständnis unserer Situation notwendig sind.
Endspiel Europa
Warum das politische Projekt Europa gescheitert ist und wie wir wieder davon träumen können
Europa ist mit einem grausamen Krieg an seiner Grenze konfrontiert und steht dreißig Jahre nach Wiedervereinigung und Maastrichter Vertrag am Scheideweg. Ulrike Guérot und Hauke Ritz beleuchten in ihrem Essay „Endspiel Europa“ die Entwicklung der Europäischen Union seit 1992 und besinnen sich auf die ursprünglichen europäischen Werte und Ziele: ein souveränes Europa und eine kontinentale Friedensordnung. Die Entwicklungen, die dem Ukraine-Krieg vorangingen, beleuchten sie genau und bringen bisher weitgehend Unbekanntes ans Licht. Ulrike Guérot und Hauke Ritz fordern ein Umdenken hin zu einem eigenständigen Europa, das gegenüber Amerika und Russland als gleichwertiger Partner auftritt.
Wie wollen wir eigentlich leben? Nach zwei Jahren Pandemie, in zermürbten Gesellschaften, verformten Demokratien, polarisierten Debatten, erschöpften Volkswirtschaften und eingeschränkten Freiheitsrechten, liegt diese Frage mitten auf dem europäischen Tisch! Ulrike Guérot hat ein wütendes Essay für all diejenigen geschrieben, die nicht so leben wollen wie in den letzten zwei Jahren; die einem Virus nicht noch ein demokratischen System hinterher schmeißen, und die ihre Freiheit nicht für eine vermeintliche Sicherheit verspielen wollen. Ein Buch gegen den transhumanistischen Zeitgeist, der mit einer als Lebensrettung maskierten Kontrollpolitik genau das verspielt, was das Mysterium des Lebens ausmacht.
The world is facing many great challenges: from pandemics to climate change, and from increasing inequality to the issues surrounding digitalization. In a new and rapidly changing global landscape, Europe must look for solutions to these difficulties to follow up on its impressive decades-long process of integration. Europe has the capacity to chart a progressive course in the world. Our European Future offers solutions to rethink our socioeconomic model in the glare of the environmental and digital transformations; to redefine Europe's role in the world to contribute to renewed multilateralism; to strengthen investment in public goods; and finally, to re-invent our democratic contract. The book brings together the insights of renowned experts from across Europe, and it should prove a handy guide for any progressive thinker, policymaker or activist, and for any citizen who would like to take part in the necessary democratic debate about our future. This book, edited by Maria João Rodrigues with the collaboration of François Balate, is a first contribution from the Foundation for European Progressives Studies to the Conference on the Future of Europe and beyond.
Co je to národ?: Od Evropy národů k národu Evropanů
- 186 stránek
- 7 hodin čtení
Národ a národní stát jsou v módě stejně jako retro nábytek nebo falešné řasy. V diskusích o Evropě jsou Evropa a národ permanentně stavěny proti sobě. Národní stát musí v každém případě zůstat. Kdo se ho dotkne, kdo ho chce v zájmu Evropy „překonat“, sklidí posměch či zuřivý odpor. Jenže co máme na mysli, když hovoříme o „národu“? Je každému jasné, co se tím míní? Anebo znamená národ resp. národní stát pro každého něco jiného? Kolik definic národa existuje a co je jejich obsahem? Mají o něm Francouzi nebo Poláci stejnou představu jako Němci? Jsou snad Katalánsko, Skotsko nebo Tyrolsko také národy? A mohla by se sama Evropa stát národem? Renomovaná německá myslitelka a politoložka hledá odpovědi a snaží se pojmy národ a Evropa zasadit do společného kontextu.



