Hra rakouského autora, v níž Bůh Otec svolá na konci druhého tisíciletí po Kristu „schůzi“ své rodiny o dalším osudu lidstva. Při sporu o tom, zda má dojít k poslednímu soudu hned, či zda dát lidem ještě šanci, vychází najevo i nepravosti a pokřivené vztahy týkající se vlastní boží rodiny.
Drama rakouského autora, dotýkající se problematiky homosexuality a AIDS. Tragický příběh člověka, který je pro svou homosexuální orientaci odsouzen k nepochopení a zatracení ze strany svých blízkých.
Der zweite Band von Mitterers „gesammelten Stücken“ enthält: „Verlorene Heimat“, ein für die Zillertaler Bühnen geschriebenes Freilichtspiel, das die Vertreibung der Protestanten im 19. Jahrhundert zum Inhalt hat und sonst nirgends gespielt werden darf, weiters „Die Kinder des Teufels“, „Sibirien“, „Munde“ und „Ein Jedermann“. Eine Besonderheit ist ein längerer Prosatext Felix Mitterers, in dem er „seinen Lebenslauf“ erzählt. Zu jedem Werk gibt es außerdem ein Statement des Autors und zahlreiche Aufführungsfotos von verschiedenen Inszenierungen.
Im Jahr 1429 hört ein jungfräuliches Bauernmädchen Stimmen, die ihm auftragen, das vom Feind bedrohte Vaterland zu retten. Das Mädchen geht zum mutlosen König, rüttelt ihn auf, setzt sich an die Spitze der Truppen und besiegt den Feind. Das Volk betet das Hirtenmädchen an. Legenden verbreiten sich. Dem König wird das langsam lästig. Dann verliebt sich die Jungfrau und verliert ihre Kraft. Sie wird gefangengenommen, an den Feind verkauft und wegen Hexerei zum Tode verurteilt. 17 Jahre alt war sie, als sie von ihrem Dorf aufbrach, mit 19 ist sie verbrannt zu Asche. Im Jahre 2001 kommt Johanna wieder. Erneut ist das Vaterland zu retten, die Nation. Vor wem, wovor? Was sagt der ‚König', was sagt das Volk? Erkennt man die Retterin, und vor allem: wer erkennt sie? Wer steht ihr zur Seite, wer folgt ihr nach? Wem folgt sie nach? Siegt sie erneut? Wird sie erneut getäuscht? Muß sie wieder sterben? Auf diese aktuellen Fragen sucht Felix Mitterer in seinem neuen Stück, das am 12. Jänner 2002 am Salzburger Landestheater uraufgeführt wird, eine Antwort. In der Buchausgabe wird der Text des Stücks ergänzt durch eine knappe Abhandlung über die Figur der Jeanne d'Arc und den mit ihr verbundenen Mythos in der Literatur.
Geboren als dreizehntes Kind einer Kleinbäuerin, wird Felix Mitterer von seiner Mutter an deren beste Freundin „verschenkt“. Das Aufwachsen ist geprägt von Armut und der Aggressivität seiner Adoptivmutter. Als in seinem Heimatdorf ein Film gedreht wird, sieht der junge Felix darin eine Chance auf Veränderung.
Felix Mitterers Karriere umfasst zahlreiche Erfolge in Theater, Film und Fernsehen, darunter die TV-Serie „Piefke-Saga“ sowie die Stücke „Kein Platz für Idioten“, „Stigma“, „Sibirien“ und „Jägerstätter“. Seine Drehbücher zu beliebten „Tatorten“ machen ihn zu einem der meistgespielten Dramatiker in Österreich. Mitterer hat ein besonderes Talent dafür, außergewöhnliche Schicksale dramaturgisch zu inszenieren, wobei sein Fokus oft auf Außenseitern und sozial Randständigen liegt, die gegen den Strom schwimmen. Seine Sprache spiegelt seine Liebe zur österreichischen Mundart wider.
In dieser fesselnden Autobiographie teilt Mitterer erstmals seine Beweggründe für das Schreiben und das Leben, beleuchtet schmerzhafte und schöne Erlebnisse und ergänzt seine Erzählung mit Aufnahmen aus seinem Privatarchiv sowie den Archiven der Theater- und Fernsehanstalten. Sein langjähriger Verleger Michael Forcher hat ein Grußwort beigesteuert.
Das neue Theaterstück von Felix Mitterer erzählt das Schicksal des Sinto-Boxers Johann "Rukeli" Trollmann während der NS-Zeit. Trotz seiner außergewöhnlichen Leistungen wird er aufgrund seiner Herkunft diskriminiert und verliert seinen Meistertitel. Rukelis tragischer Weg symbolisiert das Leid vieler Roma und Sinti, die dem Nationalsozialismus zum Opfer fielen.