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Gaétan Soucy

    21. říjen 1958 – 9. červenec 2013

    Gaétan Soucy je uznávaný autor, jehož dílo se vyznačuje výjimečnou jazykovou precizností a hlubokým filozofickým zamyšlením. Jeho postavy, často nacházející se na okraji společnosti, se propadají do zoufalých otázek o tajemství života a touze po odpuštění. Soucyho psaní je známé svou nádhernou stavbou a intelektuální hloubkou, která rezonuje s univerzálními lidskými zkušenostmi. Jeho romány zkoumají složité myšlenky prostřednictvím poutavých příběhů.

    Gaétan Soucy
    Die Vergebung
    Die Angst des Reihers
    L'acquittement
    The Immaculate Conception
    O holčičce, co si ráda hrála se sirkami
    • Příběh sourozenců pohřbívajících svého otce. Dospívající děti prožívají šok nejen z úmrtí svého otce, ale i z prvního kontaktu s okolním světem. Až dosud vyrůstaly v podivné izolaci, ve které je otec udržoval od jisté události obestřené tajemstvím. Jejich uměle vytvořený svět se při střetu s civilizací hroutí, hrdinové dospívají ke kuriózním a krutým odhalením. Gaétan Soucy patří k nejpřekládanějším současným kanadským francouzsky píšícím autorům vůbec.

      O holčičce, co si ráda hrála se sirkami
      3,8
    • The Immaculate Conception

      • 336 stránek
      • 12 hodin čtení

      In the isolated parish of Nativité, 75 residents have recently died in a blaze. The survivors’ fractured world is suffocatingly circumscribed by neighbors and the Church. Focusing on troubled bank clerk Remouald Tremblay and desperately unrequited Clémentine Clément, Gaétan Soucy’s acclaimed fourth novel explores the same ominously enchanted terrain as his award-winning Vaudeville! Soucy brilliantly illuminates the dark corners where ordinary people fear to look and reminds that for every moment of justice, there are numerous crimes that will remain forever secret.

      The Immaculate Conception
      3,7
    • L'acquittement

      • 126 stránek
      • 5 hodin čtení

      1986, un homme revient au bout de vingt ans dans le village où il a commencé sa vie d'adulte. Il n'y revient que pour un seul jour, mais c'est toute son existence qui va se jouer là, en quelques heures, au milieu d'un paysage de solstice d'hiver, entre une gare habitée par un militaire mélomane et une église où l'on célèbre d'obscures funérailles. Dans ce roman où rien n'est laissé au hasard, où le réalisme le plus net débouche à tout moment sur l'énigme, où la frontière entre la réalité et le rêve bouge sans cesse, le lecteur ne sait jamais de quel côté du miroir il se trouve. Quelle est la faute dont cet homme cherche l'acquittement ? Peut-on jamais être absous de ce dont nous sommes coupables ?

      L'acquittement
      4,0
    • Wie lässt sich auch nach dem Tod eines Freundes noch Zugang zu seinen Gedanken finden? Was lässt sich über einen Verstorbenen erzählen, um ihn nahbar zu machen? In den Zeichnungen seines verstorbenen Freundes entdeckt der Protagonist der Erzählung die Skizze eines Reihers. Und auch in einem bislang unbeachteten Text von ihm stößt er auf das hochbeinige Tier, dem uralten Symbol für die Kraft der Stille. Darin wird der Reiher allerdings von einem Menschen verkörpert, einem Insassen einer Nervenheilanstalt. Verbissen liefert er sich ein fast unsichtbares Duell mit einem Widersacher, aus dem er unter donnerndem Applaus als Sieger hervorgeht. Schlussendlich fragt sich der Hinterbliebene, wie er sich mit dem Gedanken abfinden kann, dass der gescheiterte Malerfreund im Grunde ein verkannter Schriftsteller war? Gaétan Soucy hinterfragt in seiner vielschichtigen Erzählung die Möglichkeit verlässlichen Erzählens. Die Grenzen zwischen dem Handelnden und dem Erzähler verwischen und die forschende Lektüre beobachtet wie der Reiher den selbst forschenden Autor.

      Die Angst des Reihers
    • Die Vergebung

      Roman

      • 144 stránek
      • 6 hodin čtení

      Die Reise eines gescheiterten Genies in seine Vergangenheit wird zu einem raffinierten Spiel zwischen Wirklichkeit und Illusion. In einer gleißend winterlichen Landschaft spielt sich ein Drama von Ehrgeiz und Versagen ab, von Schuld und Sühne. Nach 20 Jahren kehrt der Musiker Louis Baupaume in ein abgelegenes Dorf im Norden Kanadas zurück, um eine alte Angelegenheit zu bereinigen. Der Weg dorthin erweist sich als beschwerlich, die Landschaft ist im Schnee versunken, das Auto kommt nicht mehr voran, er ist gezwungen, die Reise mit dem Hundeschlitten fortzusetzen. Als er sein Ziel endlich erreicht, erfährt er, dass ein Mädchen aus dem Dorf vermisst wird. Kurze Zeit später wird es tot aufgefunden. Es kommt zu verstörenden Begegnungen, die in Baupaume schmerzhafte Erinnerungen wachrufen. Schließlich steht er der jungen Frau gegenüber, nach deren erlösenden Worten er sich sehnt.

      Die Vergebung