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David Albahari

    15. březen 1948 – 30. červenec 2023

    David Albahari je uznávaný srbský spisovatel, jehož díla se zabývají hlubokými lidskými tématy a složitostí existence. Jeho próza vyniká precizním jazykem a pronikavým vhledem do psychologie postav. Albahari zkoumá témata identity, paměti a hledání smyslu v neustále se měnícím světě. Jeho práce, ovlivněná jak evropskou, tak severoamerickou literární tradicí, nabízí čtenářům podnětný a nezapomenutelný zážitek.

    Die Ohrfeige
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    Heute ist Mittwoch
    Gec i Majer. Kontrolni punkt
    Fünf Wörter
    Cink a iné prózy
    • Cink a iné prózy

      • 200 stránek
      • 7 hodin čtení

      David Albahari - majster krátkych viet, ktoré v sebe často skrývajú priepastné nedorozumenia - patrí k vedúcim osobnostiam súčasnej srbskej literatúry. Je autorom šiestich poviedkových kníh a niekoľkých románov, z ktorých niektoré - Snežný človek, Návnada a Tma - vyšli aj v slovenských prekladoch. Albahari svojou výrazne intimistickou poetikou zaujal mnohých čitateľov doma aj v zahraničí.

      Cink a iné prózy
      3,0
    • Heute ist Mittwoch

      Roman

      • 208 stránek
      • 8 hodin čtení

      »Heute ist Mittwoch« - der Tag, an dem ein Mann seinen älteren, an Parkinson erkrankten Vater zu Untersuchungen begleiten muss. Auf einem ihrer Spaziergänge am Donaukai des Belgrader Vororts Zemun entlang erblickt der bis dahin schweigsame Vater einen Mann, der in ihm böse Erinnerungen weckt, und beginnt aus seinem Leben zu erzählen. Einst gefürchteter Parteiaktivist und Geheimdienstmitarbeiter, hat er Menschen brutal und ohne Skrupel schikaniert. Als sich eines seiner Opfer rächt und ihn als Stalinisten anzeigt, verbannt man ihn in das berüchtigte Arbeitslager auf Goli otok in der Adria. Dass er so seinerseits zum Opfer wird, hält ihn später nicht davon ab, seine Familie zu tyrannisieren. Erst die Krankheit macht aus ihm ein Häufchen Elend. Während er den großspurigen Geschichten seines Vaters lauscht, muss der Sohn entscheiden, wie viel Glauben er ihm schenken kann, ob die Krankheit und das Erlittene ihn von seiner Schuld freisprechen oder nicht.»Heute ist Mittwoch« ist der bisher vielleicht politischste Roman Albaharis über die Missetaten des kommunistischen Regimes gegenüber der Bevölkerung und die lange verschwiegenen grausamen Praktiken, die nach 1948 auf der »nackten Insel« herrschten. Zugleich stellt David Albahari mit schwarzem Humor und erzählerischer Raffinesse vermeintliche Wahrheiten über Täter und Opfer infrage.

      Heute ist Mittwoch
      4,0
    • Drugi pored mene

      Antologija pisaca Jugoistočne Evrope

      • 277 stránek
      • 10 hodin čtení

      Dvadeset jedan prozni književnik/ca napisao/la je svoje viđenje pitanja zbog čega u jugoistočnoj Evropi postoji toliko nepoverenje jednih naroda prema drugima, prema neposrednim susedima. Odakle zapravo toliko odbijanje da se u susedu umesto neprijatelja vidi prijatelj? Zašto je etničko čišćenje postalo program ili čak neostvareni san? Zašto se jugoistočna Evropa već godinama pokazuje kao čudesno nepromenjiva sredina, gotovo deklarativno otvorena za promene, u kojoj svaka država uporno insistira na nekoj svojoj navodnoj istini? U knjizi su se našla prozna ostvarenja najreprezentativnijih pisaca iz regiona – Slavenka Drakulić, Dragan Velikić, Nenad Veličković, Bora Ćosić, Miljenko Jergović, Biljana Srbljanović, Drago Jančar, Irena Vrkljan, Ismailj Kadare, Ćarls Simić, itd.

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      4,1
    • »Ein Kafka für unsere Zeit – ein epochales Meisterwerk des Paradoxen.« NZZ Belgrad, im Frühjahr 1998: Der Erzähler in David Albaharis Roman hat sich in die innere Emigration zurückgezogen. Eines Tages beobachtet er, wie ein Mann eine Frau auf sonderbare Weise ohrfeigt. Wurde dieser Zwischenfall eigens für ihn inszeniert? Seit diesem Tag scheint die Stadt voller Zeichen zu sein, bald glaubt er sich einer Verschwörung auf der Spur. Fieberhaft versucht er, das nicht Greifbare zu entschlüsseln ...

      Die Ohrfeige
      4,0
    • Die Kuh ist ein einsames Tier

      • 144 stránek
      • 6 hodin čtení

      Eine Geschichte auf kürzeste Weise erzählen, mit so wenig Worten wie möglich, nicht als Tribut an das Schweigen, sondern als Beispiel für die Kraft der Sprache: das ist die Absicht hinter diesen Texten, die David Albaharis ganze Bandbreite und sprachliche Eleganz zeigen. Ob sie geprägt sind von Absurdität oder bitterer Komik, Melancholie oder Schalk - immer ist ihnen eine atemberaubende Prägnanz zu eigen. Reduziert auf ein oder zwei zentrale Bilder, entfalten sich die Geschichten in der Phantasie des Lesers zu voll ausgearbeiteten Panoramen seiner Wahl: rätselhaft und taghell zugleich. Geschrieben in der Tradition eines Franz Kafka, Thomas Bernhard oder Daniil Charms, können diese Geschichten in Minuten gelesen werden und bleiben doch lange im Gedächtnis.

      Die Kuh ist ein einsames Tier
      3,8
    • Vom Winter 1941/42 bis zum folgenden Juni fuhren zwei Männer in einem Lastwagen jeden Tag von Belgrad nach Jajinci: Götz, der Fahrer, und Meyer, der Beifahrer. Hätten sie nicht unterwegs angehalten und das Ende des Auspuffs mit einer öffnung im Boden des Kastens verschraubt und wäre der Kasten nicht voller Juden gewesen, niemand hätte sich später dafür interessiert. Der Erzähler aber, ein Belgrader Lehrer, interessiert sich dafür, weil auf dem Lastwagen auch seine Verwandten waren. Er beginnt zu recherchieren, wühlt in Dokumenten, versucht zu begreifen. Je näher er dem Wissen kommt, desto ferner ist er; je mehr er sich Götz und Meyer vorzustellen sucht, desto schemenhafter werden ihre Gesichter.

      Götz und Meyer
      3,8
    • Ein Leben im Vielleicht Wer ist der Verfasser des geheimnisvollen Briefs, durch den schlagartig alles aus den Fugen gerät? Ist der Absender wirklich der in Argentinien verschollene Bruder, von dem Filip bisher nichts ahnte? Ein Treffen im »Brioni« soll Licht ins Dunkel bringen. Doch Filips einstige Stammkneipe ist nicht mehr wiederzuerkennen, aus der Spelunke ist ein edles Speiselokal geworden. Und auch die Begegnung mit seinem angeblichen Bruder verläuft ganz anders als gedacht …

      Der Bruder
      3,2
    • "Ich habe keine Heimat mehr, bin ohne Mutter geblieben, es fehlt nur noch, dass auch die Sprache verschleißt, dann habe ich alles verloren." Der große serbische Romancier erzählt seine authentische Familiengeschichte: Im wechselvollen Leben seiner Mutter spiegeln sich die Geschicke seines vom Krieg gebeutelten Landes. Ihrem ersten Mann zuliebe zum jüdischen Glauben übergetreten, muss die aus Bosnien stammende Serbin mit ihm und ihren beiden Söhnen während des Zweiten Weltkriegs aus dem faschistisch regierten Kroatien fliehen. Doch auch in Serbien ist die Familie nicht sicher, ihr Ehemann wird von der deutschen Besatzungsmacht deportiert und erschossen. Nach dem Tod ihrer Söhne lernt sie ihren zweiten Mann kennen, einen Juden, der seine Familie verloren und ein deutsches Gefangenenlager überlebt hat. Als sich in den neunziger Jahren das Unglück des Balkans zu wiederholen scheint, verliert sie jeglichen Lebensmut. Nach dem Tod der Mutter hört der Erzähler die Tonbänder ab, auf denen sie ihre Geschichte festgehalten hat, und setzt sich so mit dem Schmerz, dem Exil und den übermächtigen Auswirkungen des Krieges auseinander.

      Mutterland
      3,7