Christian Meier Pořadí knih






- 2024
- 2024
Vergangenheit ohne Ende?
Texte und Gespräche zur alten Geschichte und zur Gegenwart
Christian Meier, ein prominenter Althistoriker, ist bekannt für seine Werke über Caesar und Athen. Als Public Intellectual äußerte er sich kritisch zu historischen Vergleichen und den Herausforderungen der Wiedervereinigung. Meier, Präsident der Darmstädter Akademie, bleibt ein politisch engagierter Denker, auch bei historischen Themen.
- 2020
Die attische Demokratie wurde von tausenden von Bürgern regiert, darunter viele aus den unteren Schichten. Sie wechselten sich in den Funktionen ab. Dabei war Athen im fünften Jahrhundert v. Chr. größten Beanspruchungen Athen war die Vormacht im Kampf gegen das persische Weltreich. Es herrschte über hunderte von Griechenstädten. Konnten das gutgehen? In den Quellen wird das zumeist bezweifelt. Sie stammen ja auch durchweg von Angehörigen der Oberschicht. Dieses Buch geht der Frage nach, wie berechtigt diese Zweifel sind. Es scheint sich zu erweisen, daß die attische Bürgerschaft sehr viel mehr intellektuelle Kompetenz entfaltete, als zumeist angenommen. Daher am Ende die Frage, woher sich das erklärt. Näherhin sowie in weiterem Zusammenhang griechischer Soziogenese. In einem Anhang geht es um die Herbeiführung der Demokratie 462/1 v. Chr.
- 2014
Nano
Wie winzige Technik unser Leben verändert
- 2010
Das Gebot zu vergessen und die Unabweisbarkeit des Erinnerns
- 158 stránek
- 6 hodin čtení
Vom Nutzen und Nachteil des VergessensEin zentraler Glaubenssatz unserer Zeit lautet: Um eine Vergangenheit zu »bewältigen«, muß man die Erinnerung an sie ständig wachhalten. Christian Meier, einer der bedeutendsten deutschen Historiker, stellt diese Geschichtsversessenheit in seinem brillanten Essay in Frage. Er weist nach, daß in früheren Zeiten nicht Erinnern, sondern Vergessen das Heilmittel war, mit einer schlimmen Vergangenheit fertigzuwerden. Christian Meier ist die Weltgeschichte durchgegangen, um herauszufinden, was die Menschen früher taten, wenn sie nach Kriegen oder Bürgerkriegen Versöhnung suchten. Sein Befund ist ebenso erstaunlich wie einfach: Die Welt setzte seit den alten Griechen auf Vergessen. Die deutschen Verbrechen der NS-Zeit aber konnten nicht vergessen werden. Die öffentliche Erinnerung an sie war und ist unabweisbar. Und bei allem Ungenügen: Die Auseinandersetzung damit hat sich gelohnt. Gilt also seitdem eine neue Regel? Wie ist etwa mit der Erinnerung an das Unrecht später gestürzter Diktaturen, zumal des SEDRegimes, umzugehen? Wäre vielleicht auch heute Vergessen eher angebracht als Erinnerung?
- 2009
Kultur, um der Freiheit willen
Griechische Anfänge - Anfang Europas?
Die Geburt Europas aus dem Geist der Griechen Wo und wann nahm Europa seinen Anfang? Vielleicht doch schon bei den Griechen? Aber wer waren die eigentlich? Und woher hatten sie, was sie dann auszeichnete? Der alte Orient hat sie stark beeinflußt, aber was sie hervorbrachten, war völlig anders, völlig neu: Ein einziges Mal in der Weltgeschichte wurde eine Kultur nicht um der Herrschaft willen gebildet, sondern von breiteren Kreisen her, die sich herausgefordert sahen, ihre Freiheit gegen alle davon ausgehenden Zumutungen zu befestigen und zu entfalten. Ausstattung: mit Abbildungen
- 2006
Wie können wir unser historisches Erbe verstehen und für die Zukunft nutzbar machen? Christian Meier vermittelt anregende Einsichten. Christian Meier gehört zu den wenigen deutschen Historikern, die sich über den engeren Rahmen ihres Fachgebietes hinaus einen Blick für das Ganze der Geschichte bewahrt haben. In seinem Buch wagt er eine Bilanz der europäischen Geschichte bis zum Beginn des 21. Jahrhunderts. Welche Beziehung können heutige Gesellschaften noch zu dem historischen Erbe von dreitausend Jahren herstellen? Wie können wir den Weg Europas von Athen bis Auschwitz verstehen? Welche besondere Verantwortung haben wir als Zeitgenossen innerhalb historischer Prozesse? Meiers Antworten auf diese Fragen sind zugleich die geschichtsphilosophische Summe eines großen Historikers. »Wir können nicht zurück, sondern nur nach vorn, und dahin sollten wir unseren Weg suchen; wobei freilich nicht alles Frühere schon überholt, geschweige denn uninteressant ist.«
- 1999
50 Jahre Deutscher Bundestag. Der Historiker Christian Meier hat ein Buch für alle Bürger geschrieben, die genauer wissen wollen, was es für sie bedeutet, daß ihre Interessen von einem Parlament vertreten werden. Ein Standardwerk, das nicht nur die Entstehung der Parlamentarischen Demokratie und ihre Arbeitsweise erklärt, sondern auch verdeutlicht, daß unser demokratischer Alltag keineswegs ein Regelfall, sondern vielmehr eine unwahrscheinliche politische Ausnahme ist.
- 1993
Athen
- 719 stránek
- 26 hodin čtení
Athen bricht im Jahr 480 v. Chr. nach dem Seesieg bei Salamis über die Perser in die Weltpolitik auf. Der Althistoriker Christian Meier hebt die immense Bedeutung der Schlacht hervor, die für Athen, Griechenland und Europa entscheidend war. Salamis stellte ein Nadelöhr dar, durch das die Weltgeschichte zeigen musste, dass nicht monarchisch regierte Reiche wie das der Perser, sondern die zersplitterten griechischen Stadtstaaten ohne zentrale Macht, mit wachsendem Mitspracherecht der Bürger, entscheidend waren. John Stuart Mill argumentierte, dass Salamis für die englische Geschichte bedeutender sei als die Schlacht bei Hastings, da es den griechischen Sonderweg bestätigte – einen Weg, der zeigte, dass Kultur, Macht und Einfluss nicht nur aus monarchischen Zentren hervorgehen, sondern auch in Bürgerherrschaften kleiner Gemeinwesen erblühen können. Meiers Buch, mit dem prägnanten Titel "Athen", ist ein Opus magnum, das sich auf das 5. Jahrhundert v. Chr. konzentriert, das "Jahrhundert Athens". Es beschreibt die großen Kriege, die politischen und kulturellen Blüten sowie den Niedergang Athens. Diese Epoche war geprägt von bedeutenden Staatslenkern, Dichtern und Geschichtsschreibern und endete mit dem Aufstieg der Mazedonier.




