Knihobot

Franziska Bomski

    Schriftenreihe des Zentrums für Klassikforschung: Genealogien der Natur und des Geistes
    Mens et Manus: Kunst und Wissenschaft an den Höfen der Ernestiner
    • Über die Höfe der Ernestiner als kulturelle Zentren von der Reformationszeit bis ins 20. Jahrhundert. Die Ernestiner prägten die mitteldeutsche Geschichte von der Reformationszeit bis ins frühe 20. Jahrhundert. Ihre Höfe entwickelten sich schon früh zu kulturellen Zentren, an denen bedeutende Künstler und Gelehrte nicht nur zur fürstlichen Prachtentfaltung und zur Festigung der lutherischen Theologie beitrugen, sondern auch den technischen Fortschritt vorantrieben und die institutionellen Voraussetzungen für ein prosperierendes Publikationswesen schufen. Das neue Jahrbuch der Klassik Stiftung widmet sich der Entfaltung von Kunst und Wissenschaft an den ernestinischen Höfen in Weimar, Gotha, Coburg und Eisenach. Reich bebilderte Beiträge beleuchten die Entstehung von Kunst- und Wunderkammern, die Einrichtung umfassender Archive und Bibliotheken sowie die Gründung der Herzoglich-Sächsischen Gesamtuniversität in Jena. Die Pionierleistungen im Bereich von Geografie und Kartografie rücken ebenso ins Blickfeld wie die heute kaum noch bekannte höfische Zeremonialwissenschaft. Besondere Aufmerksamkeit finden überdies einflussreiche Künstler wie Johann Georg Ziesenis und Caspar David Friedrich, die an verschiedenen ernestinischen Höfen wirkten und auf diese Weise zur Intensivierung dynastischer Austauschbeziehungen beitrugen.

      Mens et Manus: Kunst und Wissenschaft an den Höfen der Ernestiner
    • Schriftenreihe des Zentrums für Klassikforschung: Genealogien der Natur und des Geistes

      Diskurse, Kontexte und Transformationen um 1800 - Sonderdruck

      • 336 stránek
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      Über den Gedanken der »Entwicklung« um 1800 in der Naturbetrachtung, Kunst und Kultur. Seit der Mitte des 18. Jahrhunderts vollzog sich in der Naturphilosophie ein Wandel von einem statisch-klassifikatorischen zu einem dynamisch-entwicklungsgeschichtlichen Denken. Damit veränderte sich auch der Blick auf die Ordnung der Welt: Die Idee einer unwandelbaren und vollkommenen Seinsordnung wich dem Gedanken einer historischen Entwicklung der Natur, die nicht metaphysisch determiniert ist. Dieses genealogische Denken strahlte rasch auf die Philosophie, die Historiografie sowie verschiedene Künste wie Literatur und Musik aus. Der neue Band in der Schriftenreihe des Zentrums für Klassikforschung versammelt Beiträge, die den Konzeptualisierungen des Entwicklungsgedankens in den verschiedenen Wissensgebieten und Künsten um 1800 nachgehen. Sie konturieren das genealogische Denken als zentralen Problemkomplex der modernen Wissenschafts- und Kulturgeschichte.

      Schriftenreihe des Zentrums für Klassikforschung: Genealogien der Natur und des Geistes