Walter Famler Knihy






Adolf Holls Werk ist eine Reise in die Kulturgeschichte des Klosterwesens und der Keuschheit, geleitet von C. G. Jung. Es begegnen einem Persönlichkeiten wie Augustinus, während man die ersten christlichen Klöster und weitere historische Stätten erkundet. Das Buch thematisiert die Spannung zwischen Keuschheit und Ausschweifung.
Antibabypille, sexuelle Revolution und der Kampf der Frauenbewegung für Selbstbestimmung haben die Beziehung zwischen Männern und Frauen nachhaltig verändert. Geschlecht ist jedoch nach wie vor eine der mächtigsten Kategorien unseres Lebens. „Mind the Gap. Baustelle Gender“ fragt in Form von Gesprächen und Essays nach gegenwärtigen Rollen und Geschlechterverhältnissen. Beigetragen haben Nancy Bauer, Alice Béja, Henryka Bochniarz, Christina von Braun, Elena Gapowa, Hermann Kappelhoff, Teresa Kulawik, Christine Lötscher, Johanna Sjöstedt, Therese Steffen, Karolina Wigura, Tatiana Zhurzhenko und das KollektivRetina mit einem kommentierten Bildteil. Außerdem in diesem Heft: Marcel Beyer über den produktiven poetischen Zwischenraum von nachprüfbaren Fakten und Fantasie, eine Auswahl an neuer Prosa und Dichtung sowie Buchbesprechungen.
Mit vierzig Jahren gilt eine Zeitschrift als alt, als uralt sogar, so greise, dass man gelegentlich gefragt wird: Wie habt ihr denn das geschafft? oder Was, euch gibt´s noch? Höchste Zeit also, ein Heft dem „Altsein“ zu widmen. Im Schwerpunkt sprechen sieben engagierte Persönlichkeiten über ihr bewegtes 20. Jahrhundert. Außerdem in diesem Heft: Pawel Smolenskis Mauthausen-Reportage „Mein Großvater im Museum des Todes“, Erinnerungen des radikalen Konstruktivisten Ernst von Glasersfeld, Polaroid-Collagen von Christoph Wilhelm Aigner und vieles mehr.
Rwanda
- 112 stránek
- 4 hodiny čtení
Alltag in Ruanda nach dem Genozid im Jahre 1994: Wie sieht der Alltag einer ethnisch gespaltenen Gesellschaft aus, das Leben mit und nach dem Völkermord? Wespennest präsentiert erstmals die Texte eines literarischen Schreibprojekts namhafter afrikanischer Autoren wie Abdourahman A. Waberi, Tierno Monénembo, Boubacar Boris Diop, Véronique Tadjo und Benjamin Sehene, die versuchen, den Geschehnissen eine Sprache zu geben. Außerdem: Vom UN-Tribunal in Arusha berichtet Augustin Twagirayezu, die Journalistin und Sachbuchautorin Colette Braeckman analysiert die aktuelle Präsidentschaft Paul Kagames und Stephan Steiners Essay stellt den ruandischen Völkermord in den Kontext der Genozide des vergangenen Jahrhunderts. Die künstlerischen Kommentare stammen von Alfredo Jaar und Pieter Hugo. Des Weiteren in diesem Heft: Göran Rosenberg fragt anlässlich des Karikaturenstreits nach Grenzen der Meinungsfreiheit, Klaus Siblewski moniert eine gewisse Debütversessenheit im Literaturbetrieb, Martin A. Hainz porträtiert Edgar Hilsenrath, Yann Moulier Boutang ergreift Partei für die Banlieue-Aufständischen und kritisiert die französischen Verhältnisse u. v. a. m.

