Claus Köhler Knihy





Der vorliegende Kurzkommentar zu den Beschlüssen für eine fehlentwicklungsfreie wirtschaftliche Entwicklung zeigt die Bemühungen des Europäischen Rates, die Arbeitslosigkeit zu verringern, ohne die Preisstabilität zu gefährden. Diese Beschlüsse sind auch ein Dokument der Zähflüssigkeit des Integrationsprozesses in Europa. Von der Unterzeichnung der Römer Verträge bis zur EWU vergingen mehr als 40 Jahre. Erst mit der Schaffung des Europäischen Systems der Zentralbanken, das vorrangig für stabile Preise zu sorgen hat, ist die geld- und kreditpolitische Aufgabe befriedigend gelöst worden. Man muss sich weiter in Geduld üben, ehe man wird feststellen können, dass auch die wirtschaftspolitischen Voraussetzungen gegeben sind, um zu einem hohen Beschäftigungsniveau zu gelangen. Diese Arbeit ergänzt den Volkswirtschaftlichen Kurzkommentar zu den vertraglichen Grundlagen der Europäischen Währungsunion. Sie führt ein wenig durch den Dschungel der vertraglichen Grundlagen und gefassten Beschlüsse des Europäischen Rates, mit denen man sich einer fehlentwicklungsfreien wirtschaftlichen Entwicklung in der EWU nähern will. Aus dem Vorwort von Claus Köhler
InhaltsverzeichnisInhalt: H. Matthes / J. Kröger, Konsequenzen der finanziellen Integration für die Wirtschaftspolitik in Europa - O. Issing / K. Masuch, EWS, Währungsunion und Kapitalallokation. Neue Perspektiven durch die deutsche Wiedervereinigung - D. Duwendag, Budgetpolitik, Kapitalmärkte und Kapitalallokation: Implikationen für die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion - H.-P. Spahn, Leitwährungsfunktion und Zahlungsbilanz. Goldstandard, EWS und die Zukunft der DM-Hegemonie in Europa - H.-J. Heinemann, Sind Salden im internationalen Kapitalverkehr Zeichen für Ungleichgewichte? - A. Rohde, Internationale Einflüsse auf die nationale Geldpolitik: Die Rolle von Wechselkursänderungserwartungen - M. Carlberg, Geldpolitik bei hoher Kapitalmobilität - K. Müller, Kapitalzuflüsse in den ostdeutschen Wirtschaftsraum: Hemmnisse und Anreize