Horst Retrospektive reviews half a century of this masterful artist's work. His inexhaustibly creative life as a draughtsman and graphic artist of woodcuts, lithographs and etchings is captured in this volume, which illustrates his output from 1945 to 1995.
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Dieser l. Band der „Autobiographischen Hüpferei“ von Horst Janssen schildert Erlebnisse aus seiner Kindheit in Oldenburg. Eindrücke aus der Napola in Haselünne, Episoden aus der Zeit an der Hamburger Kunstakademie, Jux mit Freunden, Liebschaften und Leidenschaften ebenso wie beschauliche und zornige Betrachtungen aus jüngster Zeit.
Ein besonderer Aspekt im Werk von Horst Janssen (1929–1995) sind die erotischen Arbeiten. Seit den 1950er Jahren beschäftigte sich der Künstler mit der durchaus komplexen Beziehung zwischen Mann und Frau und lotete auch Themen wie Gewalt und Obsession aus. Es entstanden zahlreiche Radierzyklen, Aquarelle, Zeichnungen und andere Druckgraphiken, die Motive wie Begierde, Leidenschaft und Tod umkreisen. In Kooperation mit dem Horst-Janssen-Museum Oldenburg präsentiert das Städtische Museum Braunschweig die Ausstellung „Sex, Gewalt und andere Obsessionen: Horst Janssen“. In einzelnen Themeninseln wie „Erotische Landschaften“, „Eros und Tod“, „Kuss“, „Femme fatale“, „Geile Sybillchen“, „Phantasien“, „Alpträume“ sowie „Erotik und Gewalt“ werden unterschiedliche Einblicke in das erotische Werk von Horst Janssen gegeben. Der Katalog enthält neben Aufsätzen rund 160 farbige Abbildungen aus dem gesamten Spektrum des erotischen Werks von Horst Janssen.
Mit Zeichnungen, Radierungen und Photographien von Horst Janssen, Alfred Mahlau, Michael Wolgemuth, Philipp Otto Runge und Martin Krauss, Onishi Chinnen, Tomomra Chokunyu und Teisai Hokuba. Einfhrung von Manfred Osten, Nachwort von Carl Friedrich von Rumohr. Ein 'Sudelbuch' sinnlicher und bersinnlicher Vergngen mit teils bisher noch ungebrauchten Rezepten, die auf ihre Kche und Genieer warten.
Eröffnungsrede zur "russischen" Janssen-Ausstellung eingerichtet zum 17. Juni 1986 vom Schleswig-Holsteinischen Landesmuseumsdirektor Heinz Spielmann in Schloß Gottorf.