Reinhold Ziegler je spisovatel a novinář, který se dnes věnuje svobodnému povolání. Jeho dílo se zaměřuje na témata, která odrážejí jeho zájmy a zkušenosti, ačkoliv konkrétní detaily jeho inspirací nejsou v tomto úryvku uvedeny. Zieglerův styl a jeho literární přístup jsou klíčové pro pochopení jeho tvorby, přestože nejsou v tomto stručném popisu rozvedeny. Jeho psaní nabízí čtenářům jedinečný pohled na svět skrze optiku jeho profesního a osobního života.
In diesem Buch werden komische und alltägliche Geschichten junger Menschen erzählt, die sich mit Themen wie Liebe, Erwachsenwerden und Familienbeziehungen auseinandersetzen. Es bietet sensible Gedankensplitter und dichte Momentaufnahmen, die zum Lachen anregen und die Herausforderungen des modernen Lebens beleuchten.
Achim fliegt nach Amerika, den Kopf voll von Träumen, von Unendlichkeit und Freiheit. Mit einem Straßenkreuzer und einem gebrauchten Saxophon nimmt er Kurs auf Kanada, fährt danach weiter bis zur Westküste und dann quer durchs Land zurück nach New York. Unterwegs trifft er Sparky, 14, von zu Hause ausgerissen. Nichts von dem, was Sparky erzählt, ist wahr, aber er ist der richtige Partner für Liebeskummer und Seelenfrust.
Wieder mal ist Walter in einer neuen Schule. Klar, dass die Klasse wissen will, woher er kommt. Doch das ist ein Thema, das Walter überhaupt nicht liebt. „Aus der Stadt, ihr Dorfler!“, sagt er. Und auf die Frage nach seinem Vater hat er auch eine Antwort parat. In Wirklichkeit sitzt er im Knast. Wahrscheinlich hätte nie jemand erfahren, was eigentlich los ist, wäre da nicht plötzlich diese merkwürdige Sache mit der Entführung und der Polizei passiert.
In einer Welt ohne Sonne und frische Luft leben die Brüder Tom und Urs. Sie hausen in einer Kolonie unter der Erde und wenn sie ins Freie wollen, müssen sie sich wie die geheimnisvollen Nachtläufer gegen den ewigen Sturm schützen. Die beiden Jungen wollen leben, Spaß haben und nicht wie die Alten ihrer Kolonie nur auf den Tod warten. Auf einer ihrer Touren an die Oberfläche finden sie das Mädchen Eo und ihre brüderliche Einigkeit droht zu zerbrechen. Aber Eo drängt die beiden zu einem lebensgefährlichen Abenteuer.
Der hochbegabte Johannes, genannt Joker, und seine Clique planen ein kühnes Vorhaben. Im „GRID“, einem Verbund von Hochleistungsrechnern der Universität, wollen sie heimlich eine künstliche Intelligenz programmieren. Der Anfang klappt wunderbar, doch dann entwickelt sich Jokers „GRID“ in eine Richtung, die niemand vorhersehen konnte. Kann es sein, dass Joker etwas geschaffen hat, das er nicht mehr unter Kontrolle hat? Gut, dass Joker seine Möchtegern-Freundin Ljusja zur Seite hat. Sie schafft es ihm zu beweisen, dass man hochintelligent, aber zugleich dumm wie ein Stück Seife sein kann.
Die Menschen sind ausgestorben. Kleinwüchsige geschlechtsneutrale Klone bevölkern die Erde. Gleichgültig vegetieren sie vor sich hin. Doch es gibt Klone, die anders sind. Die weibliche oder männliche Geschlechtsmerkmale tragen und Emotionen empfinden können. Wie Aurun, eine junge Klonin. In ihr regt sich die Neugier darauf, was vor 200 Jahren, im Jahr 2010 der menschlichen Zeitrechnung, geschehen ist. Gemeinsam mit Mexan, einem jungen männlichen Klon, bricht sie auf, um das Rätsel um den Ursprung der Klone zu lösen und eine Zukunft für sie alle zu finden.
In der Silvesternacht zum Jahre 2000 beginnt die Geschichte von Tubor Both, der ungewollt die Welt verändert. Ziegler entführt den Leser in eine mögliche Zukunft, in der Tubor, der 1984 in der ehemaligen BRD geboren wurde, ein normales Leben führte, bis er 1999 bei seinem Onkel Ro unterkam. Dieser half ihm, das Geheimnis um seinen Vater zu lüften. Tubor lebte sieben Jahre mit der irischen Architekturstudentin Nuala zusammen, bevor die große Wirtschaftskrise ihn nach Wohnwiesen brachte, einer volltechnisierten Stadt ohne Bargeld, in der jeder Daten produziert. Doch die faszinierende Datentechnik wird schnell zur Bedrohung. In seinem Apartment 4256 wird Tubor von Einsamkeit und Kälte erdrückt. Unwissend über seinen Job im DaZe, sieht er schließlich einen Ausweg. Mit Hilfe einer pensionierten Computerspezialistin und ehemaligen Spionin greift er den Großrechner der Stadt an und stürzt die Welt ins Chaos. Acht Tage lang wird er von einem Investigator verhört, währenddessen ihm bewusst wird, in welchem Experiment der Computokratie er lebt. Der Tod von Jens wird zum Wendepunkt in seinem Leben, und die Erinnerungen an Sara und seine Flucht als Vladimir Rebetzko nach Irland kommen ans Licht.
Nach hektischen Jahren in Berlin verschlägt es den jungen Lehrer Karl-Dietrich Weber in das Spessartdorf Waldweibersbach. Aber sein Traum von der dörflichen Idylle zerplatzt schon bei der Wohnungssuche. Er trifft die faszinierende 16-jährige Lui, die ihn in Geschichten verstrickt, mit denen er nichts zu tun haben will. Alles gerät außer Kontrolle, erst recht, als sein ehemaliger Mitbewohner Roger aus Berlin auftaucht.
Weihnachtsstorys, die alle am 24. Dezember spielen, eigenständig und doch geschickt miteinander verbunden: Nadra, die von Eltern und Weihnachten genervt ist; ein einsamer junger Mann, der Freundschaft mit einem Polizisten schließt; Jamal, der seine Tochter überraschen will; der Rockstar Willy B. Hero, der genau den richtigen Ring für seine Frau findet, und ein ganz besonderes Benefiz-Konzert, zu dem Thorsten und Tina gehen.
Berlin heute: eine Liebesgeschichte zwischen der kühlen Berliner Schlagzeugerin Jenny und dem ehrgeizigen Provinz-Gitarristen Jupp, der in der Hauptstadt sein Glück (ver)suchen will. Berlin gestern: Ein junger Mann holt seine schwangere Geliebte, Jennys Mutter, aus dem Osten in den Westen, eine lebensgefährliche Flucht. Berlin morgen: Jenny will endlich die Wahrheit über ihre Herkunft erfahren. Reinhold Ziegler versteht es, die jüngste Geschichte Deutschlands spannend mit einer aufregenden Liebesgeschichte im Berlin der Gegenwart zu verknüpfen.