Berufsethik und Berufskunde
für PflegehelferInnen und Angehörige von Sozialbetreuungsberufen
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für PflegehelferInnen und Angehörige von Sozialbetreuungsberufen
Zur Geschichte der Krankenpflege in Österreich in der NS-Zeit
Die Geschichte der Medizin im Nationalsozialismus hat sich bisher vor allem auf die direkt verantwortlichen Täter konzentriert. Aus dem Blick geriet dabei, dass die NS-Medizin ohne die – nicht selten bereitwillig zur Verfügung gestellte – Zuarbeit vieler anderer im Gesundheitssystem Tätigen so nicht hätte funktionieren können. Auch das Pflegepersonal war auf vielfältige Weise und in unterschiedlicher Verantwortung an der Aufrechterhaltung und Durchführung einer Medizin mitbeteiligt, die ganz im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie von der „Verschiedenwertigkeit“ der Menschen ausging. In Österreich waren nach dem „Anschluß“ an das nationalsozialistische Deutschland (1938) PatientInnen, die aus der Sicht der NS-Medizin einen „Ballast“ für die Gesellschaft darstellten, in einer lebensbedrohenden Situation. Was dies konkret bedeutete, zeigt sich in den Nachkriegsprozessen gegen ÄrztInnen und eine ganze Reihe Pflegepersonen nach 1945. Die Darstellung dieser Prozesse bildet den Hauptteil der Untersuchung. Ergänzend dazu werden die Grundzüge der nationalsozialistischen Gesundheitspolitik sowie die Organisation der Krankenpflege in Österreich bis 1938 sowie von 1938 bis 1945 dargestellt. Ausgewählte Biographien illustrieren die Bandbreite des möglichen Verhaltens im NS-Gesundheitswesen.
Die 4., aktualisierte Auflage des Buches „Die Fachbereichsarbeit in der Gesundheits- und Krankenpflege“ stellt den Schülerinnen und Schülern eine Anleitung zur Erstellung ihrer Fachbereichsarbeit zur Verfügung. Das Buch präsentiert im ersten Teil anschaulich und praxisbezogen wissenschaftliche Arbeitskriterien für die Fachbereichsarbeit und bietet den Schülern eine klare Orientierung im kreativen Schreibprozess. Der zweite Teil richtet sich vorrangig an die Lehrenden in der Pflegegrundausbildung, denen die Betreuung der Arbeiten obliegt. Zahlreiche Beispiele und Formulare im Anhang erleichtern Schülern und Lehrern die Einhaltung inhaltlicher und formaler Kriterien.
Die 7., überarbeitete Auflage des vorliegenden Lehrbuches soll Grundlage für die Erstellung schriftlicher Arbeiten in der Aus-, Fort- und Sonderausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sein. Der Inhalt dieses Buches beschreibt Kernthemen wissenschaftlichen Arbeitens, im Speziellen die Vorgehensweise bei der Erstellung einer Fachbereichsarbeit (FBA). Beginnend mit den Themen Wissenschaft, Wissenschaftssprache, sprachliche Gleichstellung und Plagiat wird mit allgemeinen Kriterien wissenschaftlichen Arbeitens fortgesetzt. Weitere Themen sind Vorgehensweisen betreffend arbeitsleitende Fragestellungen, Exposé, Disposition, Literaturrecherche, Zitierstile und Aufbau der Arbeit. Besondere Beachtung findet die datenbankgestützte Recherche. Weiters wird auf das Wesen der FBA eingegangen, diese als schriftliche Hausarbeit charakterisiert und Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Betreuung und Beurteilung nach pädagogischen Grundsätzen ausgerichtet werden kann.