Knihobot

Ulrike Meyer Timpe

    Spreewald. Reisen in Deutschland.
    "Träume recht süß von mir"
    Unsere armen Kinder
    • Unsere armen Kinder

      Wie Deutschland seine Zukunft verspielt

      • 202 stránek
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      In Deutschland leben über drei Millionen Kinder und Jugendliche in Armut, eine Zahl, die stetig steigt. Diese Situation ist nicht nur eine Katastrophe für die Betroffenen, sondern auch ein Skandal, der die Gesellschaft teuer zu stehen kommt. Die Ignoranz gegenüber ihrer Existenz und der Mangel an angemessener Bildung führen dazu, dass diese Kinder die Armut ihrer Eltern an die nächste Generation weitergeben. Es ist dringend notwendig, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Trotz vorhandener Ideen und Ansätze werden sie kaum umgesetzt. Kinder wie der achtjährige Benny, der oft den ganzen Tag nichts gegessen hat, oder die zwölfjährige Wendy, die im Bett ihrer Mutter spielt, verdeutlichen die verheerenden Folgen der Kinderarmut. Die Perspektivlosigkeit ist so groß, dass viele Kinder „Hartz IV“ als Lebensziel angeben, was die erblich bedingte Armut unterstreicht. Diese gesellschaftlichen Probleme werden den Sozialstaat vor große Herausforderungen stellen. Das Bildungssystem trägt zur Aufrechterhaltung des Teufelskreises bei, obwohl Deutschland dringend kluge Köpfe benötigt. Der Kampf gegen Kinderarmut ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch eine ökonomische Notwendigkeit. Prävention ist kostengünstig, während späte Hilfe teuer und ineffektiv ist.

      Unsere armen Kinder2008
      3,0
    • Ein Dokument der Unschuld aus einer Zeit der Schuld: die Briefe von drei jungen Deutschen, die inmitten des Krieges aus ihrem Alltag erzählen. Sie sind verliebt, doch ihre gemeinsame Zukunft bleibt ein Versprechen: Willy und Wanda, 18 und 16 Jahre alt, lernen sich im Sommer 1940 kennen. Kurz darauf wird Willy Soldat und an die Ostfront geschickt. Wanda geht weiter zur Schule, und ihre beste Freundin Hanna muss zum Pflichtjahr aufs Land. Das junge Paar einerseits und die beiden Freundinnen andererseits beginnen rege Briefwechsel. 1942, am Heiligabend, stirbt Willy an der Front. Jahrzehnte später finden Hanna und Wanda diese Briefe wieder. Es sind unverstellte Zeugnisse vom Leben, Denken und Fühlen Jugendlicher während des Krieges. Unbekümmert erzählen sich die Mädchen von ihrem Alltag und ihren Träumen. Willy hingegen wird als Soldat in Russland sehr schnell erwachsen, und die Korrespondenz mit Wanda ist sein ganzer Halt. Trotz Lebensmittelknappheit, Fliegeralarm und Arbeitsdienst, trotz Todesangst und Entbehrungen beschäftigt die Drei besonders eins: die erste Liebe.

      "Träume recht süß von mir"2004
      3,0