Ein bibliographisches Lexikon der Zeichner und Graphiker
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Das bibliographische Lexikon bietet umfassende Informationen über Erotica-Illustratoren und -Illustratorinnen und beleuchtet das oft verdrängte Genre der erotischen Literatur. Es thematisiert die kulturelle Bedeutung von Illustrationen, die sowohl von renommierten Künstlern als auch von weniger talentierten Schaffenden stammen. Durch zahlreiche Farbabbildungen ermöglicht das Werk eine differenzierte Auseinandersetzung mit diesen oft geheimnisvollen und indizierten Werken, wodurch es einen wertvollen Beitrag zur Kunst- und Literaturgeschichte leistet.
Ein Meisterwerk der chinesischen Literatur, nach der mandschurischen Palastausgabe von 1708 erstmals vollständig ins Deutsche übersetzt von Hans Conon von der Gabelentz (1807-1874). Bearbeitet und herausgegeben von Martin Gimm und Hartmut Walravens
1985 stránek
70 hodin čtení
Der "Jin Ping Mei" gilt als eines der bedeutendsten Prosawerke der chinesischen Literatur und thematisiert das Leben eines wohlhabenden Kaufmanns sowie seiner Frauen und Geliebten. Mit seinen drei zentralen weiblichen Figuren beleuchtet der Roman zahlreiche Aspekte des chinesischen Lebens, darunter Politik, Wirtschaft und Feminismus. Die erste vollständige Übersetzung ins Deutsche, die zwischen 1862 und 1869 von Hans Conon von der Gabelentz angefertigt wurde, besticht durch ihre moderne und präzise Sprache und basiert auf einer hochgeschätzten Mandschufassung.
Thematisches annotiertes Schriftenverzeichnis mit Einleitung und Registern
236 stránek
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In der Einleitung reflektiert der Autor über sein Leben und seine Arbeiten. Das Schriftenverzeichnis ist thematisch gegliedert und umfasst 16 Kapitel, die von Bibliographie und Bibliotheken über Ostasien bis hin zu China, Japan, Zentralasien und Russland reichen, mit insgesamt etwa 1300 Eintragungen. Das letzte Kapitel listet Beiträge auf, die sich im Druck befinden oder in Arbeit sind. Viele Aufnahmen sind erläutert oder kommentiert, einige auch illustriert. Ein Register erschließt den Inhalt und verbessert die Auffindbarkeit der Informationen. Im Vergleich zum früheren chronologischen Verzeichnis sind in den letzten Jahren 300 neue Eintragungen hinzugekommen, was die sachliche Ordnung und Anmerkungen betrifft.
Der Autor war als Bibliothekar tätig, zuletzt als Ltd. Bibliotheksdirektor an der Staatsbibliothek zu Berlin und Privatdozent an der Freien Universität. Er setzte sich für den Ausbau der Zeitschriftendatenbank ein und war Vorsitzender des Runden Tisches für Zeitungen bei der IFLA. Seine Beiträge zur Standardnumerierung und die Verbreitung der ISO-Standards haben den Buch- und Musikhandel rationalisiert. Weitere Schwerpunkte sind Ostasien, orientalistische Biographien und die Mandschuliteratur, die eine faszinierende Verbindung zur Geschichte Chinas darstellt. Viele der verzeichneten Publikationen behandeln Wissenschaftsgeschichte, Biobibliographien und wissenschaftliche Briefeditionen, während die neuesten Werke sich
Leitfaden zu den Übersetzungen und Rezensionen von Erwin von Zach (1872-1942)
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Erwin von Zach (1872-1942), ein österreichisch-ungarischer Diplomat und Sinologe, war der bedeutendste deutschsprachige Übersetzer klassischer chinesischer Dichtkunst. Er übersetzte die vollständigen poetischen Werke von Li Po (Li Bai), Tu Fu (Du Fu) und Han Yü (Han Yu) sowie viele Gedichte von Po Chü-i (Bo Juyi) und einen Großteil der literarischen Anthologie Wen-hsüan (Wenxuan) ins Deutsche. Trotz seiner bedeutenden Beiträge hatte Zach Schwierigkeiten, seine Arbeiten zu veröffentlichen, da seine scharfen, oft berechtigten Kritiken ihm in der literarischen Welt Steine in den Weg legten. Viele seiner Werke erschienen in der Deutschen Wacht, dem deutschen Gemeindeblatt in Batavia, und den Mededeelingen van het China-Instituut, wobei heute nur wenige vollständige Exemplare dieser Publikationen existieren. Dank der Harvard-Universität sind Zachs Werke mittlerweile neu ediert und besser zugänglich. Ein verbreitetes Vorurteil besagt, dass Zach keine philologischen Übersetzungen anstrebte; ihm war es wichtiger, den Sinn der Gedichte präzise wiederzugeben, oft mit integrierten Erläuterungen. Dies machte seine Übersetzungen nützlicher, doch die Philologen blieben kritisch, während das breitere Publikum eingängige Reime vermisste. Der vorliegende Band dokumentiert Zachs Übersetzungen, ergänzt durch Register und Fundstellen, und enthält annotierte Briefe an den Dichter Albert Ehrenstein.