Knihobot

Dieter Kramer

    1. leden 1940
    Reform und Revolution bei Marx und Engels
    Viele Kulturen - eine Welt
    StadtMitteBerlin
    Gemeinsinn und Kreativität
    Kultur und Politik
    Das Vorbild
    • Kultur und Politik

      Die Bedeutung kultureller Prägungen

      »Weniger Demokratie wagen!« Das empfehlen Manche angesichts so vieler demokratiefeindlicher Haltungen. Aber was ist die Alternative? Wolfgang Abendroth betont: Es gibt keine andere Rechtfertigung politischer Herrschaft mehr als die Idee der demokratischen Legitimität. In diesem Buch geht es um Kultur und die Zukunft der Demokratie. Kultur meint wie bei Ethnologen und der UNESCO die »ganze Lebensweise«. »Kulturelle Prägungen« sind tief in Geschichte und Lebenserfahrung verwurzelte Selbstverständlichkeiten, die geteilt werden von denen, auf deren Anerkennung man Wert legt. Akzeptierte Pfade in Richtung auf eine sozialökologische Transformation müssen darauf aufbauen. In der Klima- und Ressourcen-Krise kann man auf ›Lebensqualität‹ als ›Lockfeuer‹ setzen: Tempo 130 auf der Autobahn, autofreie Innenstädte bedeuten einen Gewinn an Lebensqualität, keinen Verzicht. Und statt immer nur zu sagen: ›Wir müssen‹, kann man auch schauen, was Menschen ›können‹.

      Kultur und Politik
    • Dieter Kramer dokumentiert den Wandel der Berliner Stadtmitte. Er stellt dabei seinen frühen Aufnahmen der 1970er Jahre eine Reihe historischer Abbildungen voran und gegenüber und konfrontiert diese mit den aktuellen Zuständen der interessantesten Orte in der Stadtmitte. Mit über 1000 Abbildungen und kenntnisreichen Kurztexten zur Berliner Stadtgeschichte spannt der Autor einen Bogen vom 18. Jahrhundert bis heute. Besonders eindrucksvoll sind die Gegenüberstellungen von großformatigen Panoramafotos, die vor und direkt nach der Maueröffnung entstanden, mit Bildern des heutigen Stadtbildes. Die schier unglaubliche Materialfülle bietet Alt- und Neu-Berlinern viel zu entdecken. Eine authentische Dokumentation des ewigen Wandels wie sie es so bisher nicht gab.

      StadtMitteBerlin
    • Kulturpolitik neu erfinden

      Die Bürger als Nutzer und Akteure im Zentrum des kulturellen Lebens

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      Die Krise der Kulturpolitik ist Anlass, über neue Ressourcen für sie nachzudenken. Da kommen die Nutzer in den Blick, denn sie sind, wie die Enquete-Kommission Kultur in Deutschland hervorgehoben hat, die größten Förderer des kulturellen Lebens. Sie wenden eine Menge von Zeit und Kaufkraft für ihre Lebensqualität, ihre Persönlichkeitsentwicklung und ihr Genussleben auf und gestalten damit kulturelle Infrastruktur. Mit Quellen aus Kulturgeschichte und Ethnologie wird daran erinnert, dass kulturelles Leben auch ohne Kulturpolitik stattfand. Aber heute kann nicht auf eine anregende, ermöglichende und aktivierende Kulturpolitik verzichtet werden. Sie muss aber ihre Nutzer als wichtigste Ressource ernst nehmen. Wirtschaftsnobelpreisträgerin Elinor Ostrom hat die Bedeutung von allen gehörenden und nicht durch Staat oder Markt kontrollierten Gemeingütern wieder entdeckt und gezeigt, wie deren Verwaltung auch soziales und kulturelles Kapital hervorbringt. Daran anknüpfend wird vorgeschlagen, Kulturpolitik als Gesellschaftspolitik konsequent weiter zu entwickeln zu einer Kulturpolitik als sozialkultureller Infrastrukturpolitik, in der Probleme der Krise der Demokratie und der aktuellen Lebensweise aufgegriffen werden.

      Kulturpolitik neu erfinden