The book advocates for the revival of the concept that all natural sciences are interconnected, emphasizing how this unity enhances our understanding of the world. It explores the intricate simplicity of theoretical frameworks that can yield unexpected insights into the enigmatic nature of life itself.
Manfred Eigen ist einer der Wissenschaftler, die entscheidend zur Gründung der Disziplin beigetragen haben, mit der er sich beschäftigt. Er widmete sich den chemischen Prozessen der Molekularbiologie und dem Studium des geheimnisvollen Übergangs der Evolution vom Unorganischen zum Leben. In diesem Buch geht Eigen der Frage nach, wo die Entität „Information“ entsteht und wo die Vorstellung von „Komplexität“ einen Übergang von Quantität zu Qualität bewirkt, was vielleicht das zentrale Objekt der wissenschaftlichen Untersuchung heute ist. Eigen gelingt es, die sehr schwierigen Theorien so zu präsentieren, dass sie für jeden intelligenten und aufmerksamen Leser verständlich werden.
Das Buch beschreibt, wie Zufall und Gesetz das Universum prägen und Naturgesetze als Spielregeln abstrahiert werden können. Es zeigt, wie Muster und Informationen auf dem "Spielfeld" entstehen und die Gesetze von Selektion und Entwicklung deutlich werden.
Anlässlich der 600-Jahrfeier der Ruperto-Carola-Universität Heidelberg entschied der Gemeinderat der Stadt, sich mit der "Stadt-Heidelberg-Stiftung" und einer Vortragsreihe am Jubiläum zu beteiligen. Die Stadt, die seit sechs Jahrhunderten mit der Universität verbunden ist, wollte über ihre traditionsreichste Einrichtung nachdenken. Die Vortragsreihe trug den Titel, den Karl Jaspers 1946 seiner Schrift über die Heidelberger Universität gegeben hatte: Die Idee der Universität. Im Wintersemester 1985/86 und Sommersemester 1986 hielten sechs herausragende Vertreter interdisziplinärer Forschung und Lehre Vorträge, die in diesem Band zusammengefasst sind. Im Wintersemester beschäftigten sich der Heidelberger Philosoph Prof. Gadamer, der Hamburger Wissenschaftssenator Prof. Meyer-Abich und der Vizepräsident des Wissenschaftskollegs, Prof. Lepenies, mit der historischen und politischen Position der Universität in Deutschland und im internationalen Vergleich. Im Sommersemester konzentrierten sich die Beiträge des Nobelpreisträgers Prof. Eigen, Prof. Lubbe und Prof. Habermas auf die innere Entwicklung der Universität und die Reformbestrebungen der letzten Jahrzehnte. Jaspers beschreibt in seiner Schrift, dass die Aufgabe der Universität die Wissenschaft ist, wobei Forschung und Lehre der Bildung geistigen Lebens als Offenbarwerden der Wahrheit dienen.