Spaniens Kultur im Spiegel der Literatur. Welche Einflüsse prägten Teresa de Ávila? Wie wurde Cervantes' 'Don Quijote' im „Siglo de Oro“ aufgenommen? Die bekannte Literaturgeschichte dokumentiert den Reichtum der kastilischen Literatur vom maurisch-christlich-jüdischen Zusammenleben bis in die Gegenwart. Die 3. Auflage schreibt die Literaturgeschichte bis heute fort und widmet sich u. a. den letzten Romanen von Semprún, Marías und Muñoz Molina, den Gedichten von Ana RosSetti und José Hierro, aktuellen Film- und Theaterarbeiten wie der 'Trilogía de la juventud' von Fernández und dem Megaseller 'La sombra del viento' von Ruiz Zafón. Für mehr Freude an der spanischen Literatur.
Sebastian Neumeister Knihy





\"Da es dir gefällt, o Liebe\"
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Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen war nicht nur der dominierende Herrscher im Europa des 13. Jahrhunderts, sondern – wie schon sein Vater Kaiser Heinrich VI. und seine Söhne Heinrich (Enzo) und Manfred sowie sein Enkel Konradin – auch ein Dichter. Alle stehen poetisch in der Nachfolge der Trobadors in der Provence, doch anders als diese schrieben sie ihre Dichtungen nicht mehr im Altprovenzalischen, sondern in mittelhochdeutscher bzw. altitalienischer Sprache. Ihr Thema ist die höfische Liebe, die Überhöhung und Anbetung der Frau, nach strengen Regeln, doch voller Leidenschaft. Die vorliegende zweisprachige Ausgabe versammelt zum ersten Mal im Original die Dichtungen, die die vier Mitglieder der Stauferdynastie während des 12. und 13. Jahrhunderts in Deutschland und Italien verfasst haben, zumindest soweit sie erhalten sind. Für die Authentizität der Texte bürgen die jeweils neuesten kritischen Ausgaben. Hinweise zu den Übersetzungen, Kommentare und Anmerkungen sowie eine ausführliche Bibliographie der konsultierten Ausgaben und Arbeiten erleichtern den Zugang.
Leopardi setzt sich nicht nur mit den großen Illusionen im kollektiven Bewusstsein der Menschheit von den Uranfängen her auseinander, sondern auch autoreflexiv mit der Standpunktsuche als Dichter und Philosoph. Diese vollzieht sich in immer neuen Inszenierungen, in denen Täuschung und Selbsttäuschung die Unvollkommenheit, den Mangel kaschieren. Die als Illusionen enttarnten einstigen Menschheitsideale überführt Leopardi in den Bereich des Ästhetischen, um mit seiner Sprache des Indefiniten ihre Trugbildhaftigkeit zu zelebrieren. Der Vorstellung der Schattenhaftigkeit des Menschen, die zu Nietzsche und in die Moderne führt, entsprechen der Traum und der Wachtraum. Diese Nachtbereiche der Seele treten in Konkurrenz zur Realität und bilden Reservoire für die Imagination, in der sich vage neue Menschheitsentwürfe, z. B. in Richtung auf die Exploration des Mondes und die künstliche Intelligenz, erahnen lassen.
Friedrich II. von Hohenstaufen
Der universale Herrscher 1250/2000: Ausstellung zum 750. Todestag des Kaisers am 13.12.2000
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