Fortschritte Der Botanik 37
Morphologie, Physiologie, Genetik, Systematik, Geobotanik






Morphologie, Physiologie, Genetik, Systematik, Geobotanik
Morphologie, Physiologie, Genetik, Systematik, Geobotanik
Prof. Dr. h. c. Heinz Ellenberg ist bekannt als Autor des Buches „Vegetation Mitteleuropas mit den Alpen“. Seine langjährigen Dokumentationen und Studien haben ihn veranlasst, eine zeitlich und regional weitgespannte Zusam-menschau von Landschaft und Bauernhaus zu erstellen. Dieser erstmals umfassende Aspekt hat die volkskundliche Hausforschung aufhorchen lassen. Bei der heutigen Regionalisierung bietet das Buch unterstützende Argumente. Die Entwicklung des länd-lichen Raumes, seiner Kulturlandschaft, seiner Dörfer und bestimmenden Merkmale ist ein Anliegen der DGG im Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“. Es fehlten bisher jedoch Abgrenzungen der Hauslandschaften, Hinweise für unverwechselbare regional und örtlich be-stimmende Bauformen, deren Entwicklung und Wert. Die Bürger in den Dörfern erhalten durch diese Arbeit wertvolle Hinweise bei der Erhaltung, Entwicklung und Pflege ihres Lebensraumes, sowohl durch ihre freiwillige Mitwirkung im Rahmen des Dorfwettbewerbs als auch bei der Beteiligung im Rahmen der staatlichen Dorferneuerung. Die Verleihung des DGG-Buchpreises weist hin auf bundesweite Massstäbe, die Merkmale von Dorf und Landschaft festlegen. Die Ausein-andersetzungen um den Erhalt der Kulturlandschaft können einen neuen weitreichenden Ansatz finden.
Die aktuelle Gesamtschau der Vegetationsökologie Zentraleuropas, jetzt in der vollständig überarbeiteten, stark erweiterten 6. Auflage! Dieses Handbuch behandelt die naturräumlichen und pflanzengeographischen Grundlagen Mitteleuropas sowie die Entwicklung unter dem Einfluss des Menschen in den letzten 7000 Jahren – in den Bereichen Vegetations- und Standortskunde, Ökophysiologie, Populationsökologie, Ökosystemforschung und Naturschutzbiologie. Ein Schwerpunkt liegt auf den aktuellen Umweltbelastungen und der daraus resultierenden hohen Dynamik der Lebensgemeinschaften in heutiger Zeit. Mit rund 1000 gut erläuterten Abbildungen und Tabellen, einer überarbeiteten Version der Zeigerwerte der Pflanzen Mitteleuropas, 5300 Literaturzitaten und umfangreichem Register. Das Kapitel 27 „Zeigerwerte der Pflanzen Mitteleuropas“ ist im Internet unter www. utb. de abrufbar. Ein unverzichtbares Nachschlagewerk und Lehrbuch für Studierende und Wissenschaftler der Ökologie, Forst- und Agrarwissenschaften und Geographie sowie für im Umwelt- und Naturschutz Wirkende.
Morphologie - Physiologie - Genetik - Systematik - Geobotanik (Progress in Botany)
Nachdem die "Fortschritte der Botanik" viele Jahre fast ausschließ lich in deutscher Sprache erschienen sind, ist nun erstmals der über wiegende Teil in Englisch abgefaßt. Es ist nur folgerichtig, wenn das auch im Titel zum Ausdruck kommt. Der Entschluß zu dieser tief greifenden Veränderung fiel den Herausgebern und dem Verlag nicht leicht, doch erschien er uns notwendig. Englisch wächst immer mehr in die Rolle des mittelalterlichen Lateins hinein; es wird von Wissenschaftlern in aller Welt verstanden. Anglo amerikaner und sonstige mit Englisch Aufgewachsene verwerten kaum noch die anderssprachige Literatur. Die "Fortschritte" können hier eine allen zugängliche Brücke bilden, indem sie wie bisher Publika tionen aus vielen Sprachen berücksichtigen, diese aber in Englisch besprechen. Am Grundcharakter der Reihe ändert sich dadurch nichts. Sie verfolgt weiterhin das Ziel, konzentriert und rasch (oder in höchstens 2- bis 3-jährigem Turnus) über alle Teilgebiete der Botanik zu berichten und dabei solche Arbeiten auszuwählen, die nennenswerte sachliche oder methodische Fortschritte brachten. Entsprechend der zunehmenden Spe zialisierung beteiligen sich hieran zahlreiche Mitarbeiter. Die Muttersprache fast all dieser Mitarbeiter ist nicht das Engli sche; deshalb sollte man ihnen manche sprachli-chen Mängel nachsehen. Eine gebührende Erfassung der nicht-englischen Literatur wird weiter hin angestrebt. Wer hierzu nicht in der Lage ist, wird auch in Z~ kunft nur ausnahmsweise als Mitarbeiter in Frage kommen. Die-meisten Autoren haben sich mit der englischen Fassung einverstanden erklärt.