The book explores the widening chasm between elites and the general populace in Western democracies, highlighting how achievements like equality and social justice are increasingly met with disdain. It critiques the hierarchical structures rooted in the nation-state model and emphasizes the breakdown of social interaction, exacerbated by the influence of social media. The narrative delves into the implications of this divide for societal cohesion and democratic values.
Das Hotel InterContinental Wien feiert 2014 sein 50-Jahr-Jubiläum, was Anlass gibt, die beeindruckende Geschichte des Hauses im soziokulturellen Kontext Wiens zu betrachten. Als erstes Hotel einer internationalen Kette in der Stadt setzte es neue Maßstäbe in der lokalen Hotellerie und trug als Gründungsmitglied des Hofburg Kongresszentrums zur Entwicklung Wiens als begehrtem Kongressstandort bei.
Basierend auf dem Entwurf des Chicagoer Architekturbüros Holabird & Root schufen Carl Appel und Walter Jaksch ein Gebäude, in dem internationaler Chic und Wiener Charme verschmelzen. Im Zeitalter des Düsenjets zog das Hotel glamouröse Stars aus Film, Musik und Mode an, die von Anfang an zu den Gästen zählten.
Anlässlich des Jubiläums werfen acht Autoren in einem Buch einen Blick auf die vielschichtigen Aspekte des Hotels. Es entsteht ein spannender Bogen zwischen Architektur, städteplanerischem und politischem Kontext, Kulinarik, prominenten Gästen und dem Lifestyle der damaligen Zeit. Die Perspektiven stammen von Erich Bernard, Severin Corti, Michael Fleischhacker, Ulrike Jürgens, Lilli Licka, Iris Meder, Georg Rigele, Georg Schmid und Jan Tabor. Neben der Lektüre bietet das Buch Einblicke in das Fotoarchiv des Hotels mit zahlreichen historischen Aufnahmen und Darstellungen Wiens.
Manche Astrophysiker und Kosmologen meinen, es gebe unendlich viele parallele Universen - beispielsweise ein solches, in dem Elvis noch am Leben und Trump niemals Präsident geworden ist -, und in der Geschichtswissenschaft gilt, dass schon die kleinsten Variationen im Ablauf der Ereignisse auf längere Sicht erhebliche Veränderungen bewirken. In einem solchen Paralleluniversum begegnen wir im Jahr 2025 in Wien (hier etwas unvertraut wirkend) einem Reigen von Figuren, die versuchen, trotz aller „Problems from Hell“, ein gutes Leben zu führen: modest und moralisch, ohne dabei auf Genuss und Freude zu verzichten. ein epikureisches Programm.
Auf dreierlei weise gehen wir der geschichte in die falle. Indem wir glauben, sie „ereigne sich einfach so“, zweitens durch die geschichtsbilder (also unsere kollektiven vorstellungen von geschichte, die diese bis zur unkenntlichkeit entstellen), und schliesslich dadurch, dass wir denken, geschichte lasse sich einfach nach art einer story narrativ darstellen. Eine neue triangulation der geschichte, die auf darstellungslogik und -techniken rücksicht nimmt, die den (überwiegend kollektiv-vorbewussten) einbildungen rechnung trägt und die die feedbacks der geschichtsbetrachtung auf die soziale aktion miteinkalkuliert, kann hingegen so etwas wie eine neue „kartographie“ der geschichte hervorbringen, womit ihre theoriefähigkeit nicht mehr hinter der von semiologie, psychoanalyse und narratologie zurückstünde. Der Autor Georg Schmid gebürtig aus Wien, lebt in Frankreich. Lehrte in den USA, in Paris sowie hauptsächlich an der Universität Salzburg. Zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen; bei Böhlau sind erschienen: Die Zeichen der Historie (1986; vergriffen), Die Spur und die Trasse (1988: vergriffen), Bewegung und Beharrung (Ko-Autor, 1994; vergriffen).
Entre l'épanouissement individuel et la solidarité / Tra autorealizzazione e solidarietà / Tanter autorealizaziun e solidarità
349 stránek
13 hodin čtení
Enthält folgende Beiträge: - Vom Selbstsein im Wertewandel. - La survie par l'anomie: Individualismus und seine Effekte in einer pluralistischen Gesellschaft. - Statements zum Zeitalter der Selbstverwirklichung. - Die Herausforderung neuer Weltanschauungen im Spannungsfeld von individuellem Egoismus und gemeinschaftlichem Absolutismus. - Fundamentalismus: eine Anfrage an unsere Gesellschaft. - Mit Magie ins neue Jahrtausend? New Age und Esoterik als Anfrage an unsere Gesellschaft. - Soziale Solidaritätsdefizite und ihre Kompensation. - Die demographische Entwicklung: eine Herausforderung für die Solidarität. - Älter werden: Unwert sein? Die demographische Alterung und ihre Bewertung. - Burnout: Zeiterscheinung oder stets dagewesen? - Psychoterror am Arbeitsplatz: Mobbing hat fatale Folgen und häuft sich in rezessiven Zeiten. - Folgen der Arbeitslosigkeit: gesundheitlich, psychisch, sozial. - Ein starkes Stück Schweiz: gesellschaftliche Mitverantwortung der Frauen und gemeinnützige partnerschaftliche Zusammenarbeit. - Wege in eine gemeinsame Zukunft: die Integration der Ausländer. - Le droit de la neutralité: ein Leitfaden für UN-Friedenskräfte. - Die Sicherheit zwischen den Vorteilen der Miliz und den Anforderungen des Professionalisms. - Veränderungen von Beziehungsmustern im Gemeinwesen. - Der Vorrang des Völkerrechts gegenüber dem Landesrecht. - Die Bedeutung der Kantone für den schweizerischen Föderalismus und eine konsequ