Reichtum und Religion
Die Macht des Kapitals: Macht als Manie – Das militarisierte Kapital [Bd. 4, Teil 3]






Die Macht des Kapitals: Macht als Manie – Das militarisierte Kapital [Bd. 4, Teil 3]
Zur Ökonomie bürgerlichen Denkens
Im Zentrum dieser Einführung steht ein Grundlagentext, der den Versuch einer Herleitung der ideologischen Denkform und ihrer Entfaltung aus der Entwicklung des ökonomischen Reproduktionsprozesses der Gesellschaft und der diesen Prozess definierenden Produktionsverhältnisse unternimmt. Zwei kleinere theoretische Beiträge zum Thema Ideologie und eine Reihe praktischer Übungen in Ideologiekritik - zu Adorno, Max Weber/Heidegger, Lukrez und zum Kommunikationsbegriff -, sollen es dem Leser ermöglichen, sich an den im Haupttext auf seinen streng politisch-ökonomischen Begriff gebrachten Kern des Ideologieproblems reflexiv heranzuarbeiten. Sie erfüllen mit anderen Worten nicht zuletzt eine didaktische Funktion.
Ulrich Enderwitz unternimmt hier den Versuch, den Zusammenhang zwischen den chronischen Absatzproblemen der spätkapitalistischen, westlichen Gesellschaften und ihrer panischen Terrorismuskampagne herauszuarbeiten und im Lichte dieser Analyse ein besseres Verständnis sowohl des arabisch-israelischen Konflikts als auch des Verhältnisses zwischen Imperialismus und Islamismus zu gewinnen. Hand in Hand mit der systematischen Darstellung geht eine kritische Interpretation anderer Beurteilungen der Weltlage, insbesondere des unter dem Schlagwort „antideutsch“ unternommenen Versuchs, unter dem Eindruck des weltweiten Bedrohungsszenariums Gesellschaftskritik durch die obsessive Bornierung auf Faschismus und Antisemitismus in eine Affirmation des Kapitalismus und seiner globalen, alias imperialistischen, Entfaltung umzufunktionieren.
Miltons Kulturgeschichte beleuchtet die politische Bedeutung exotischer Gewürze, die einst Kriege und Eroberungen auslösten. Sie vergleicht den historischen Gewürzhandel mit dem heutigen Rauschgiftschmuggel und erzählt von großen Entdeckungsreisen, christlicher Seefahrt und den Anfängen des Kolonialismus.
Der Mythos handelt vom qualitativen Sprung in der gesellschaftlichen Produktion, vom Moment des Umschlagens gemeinschaftlicher Subsistenz in gesellschaftlichen Überfluß, vom Augenblick der Entstehung gesellschaftlichen Reichtums. Der Mythos erzählt vom Fest.
Der historische Relativismus, die Kategorie der Quelle und das Problem der Zukunft in der Geschichte