Antiasiatischer Rassismus existiert nicht erst seit der Pandemie und den Angriffen auf Menschen in Deutschland, denen eine geographische, biologische und kulturelle Verbindung spezifisch zu "China" oder allgemein "Asien" zugeschrieben wird. Man unterstellt, sie seien "anders" und wertet sie ab. Antiasiatischer Rassismus hat viele Formen und eine lange Geschichte in Deutschland. Er prägt, je nach politischer Konjunktur, seit der Kolonialzeit die hierarchischen Beziehungen zu Asien und China sowie den Alltag der asiatischen Diaspora. Dieser Band der Berliner China-Hefte bringt umfassende Beschreibungen und Analysen des Phänomens aus historischer und aktueller Perspektive zusammen.
Mechthild Leutner Knihy




Kolonialkrieg in China
- 270 stránek
- 10 hodin čtení
Im Juni 1900 begannen chinesische Truppen und Verbände der sogenannten Boxer das Gesandtschaftsviertel in Peking zu belagern, um sich gegen den zunehmenden Einfluss westlicher Kolonialmächte in China zur Wehr zu setzen. Die daraufhin erfolgte militärische Intervention der Westmächte geriet zur verheerenden Strafaktion: Tausende von Chinesen wurden getötet, Landstriche verwüstet, Kulturschätze geplündert. Ein internationales Autorenteam bietet einen umfassenden Überblick über die Hintergründe, Ereignisse und Auswirkungen dieses Kolonialkriegs in China 1900-1901, der als 'Niederschlagung der Boxerbewegung' bekannt geworden ist.
Quellen zur Geschichte der deutsch-chinesischen Beziehungen 1897 bis 1995: Deutschland und China 1937-1949
中德关系 (Sino-German Relations): Politik - Militär - Wirtschafts - Kultur. Eine Quellensammlung
- 543 stránek
- 20 hodin čtení
Deutschland und China sind im Verlauf der vergangenen hundert Jahre immer wieder in vielfältige Beziehungen zueinander getreten. Wie sich diese gestaltet haben und welche welt- und landesgeschichtlichen Wirkungen davon ausgingen, wird in dieser sechs Bände umfassenden Quellensammlung für den Zeitraum 1897 bis 1995 dargestellt. Die Bände sind chronologisch angelegt. Ihre Aufteilung folgt den von der Geschichte vorgegebenen Zäsuren, aber auch sachlichen Gesichtspunkten.Dem wechselvollen Verlauf der Geschichte der deutsch-chinesischen Beziehungen entsprechend, sind die Schwerpunkte in den einzelnen Bänden unterschiedlich gesetzt. Gemeinsam aber ist allen der Versuch, den deutschen Blick auf China und den chinesischen Blick auf Deutschland, die politischen, wirtschaftlichen, militärischen und kulturellen Beziehungen als interkulturelles Geschehen zu dokumentieren. Die Mehrzahl des präsentierten Quellenmaterials deutscher und chinesischer Herkunft wird hier erstmals publiziert. Nahezu alle chinesischen Dokumente werden zum ersten Mal in einer deutschen Übersetzung vorgelegt.