Stufen zum Himmel
Gedichte über den Tod, das Sterben und das Leben - Mit einem Vorwort von Fritz Roth
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Gedichte über den Tod, das Sterben und das Leben - Mit einem Vorwort von Fritz Roth
Trauernde mit ihren Ängsten an die Hand nehmen - Der Trauer eine Heimat geben- Den Tod sinnlich und real wahrnehmen »Man kann den Toten nichts Gutes mehr tun. Der Trauernde muss vielmehr im Mittelpunkt der Bemühungen stehen. Dabei ist natürlich auch von Bedeutung, dass ein Körper menschenwürdig bestattet wird«. In seiner Branche gilt der ungewöhnliche Seiteneinsteiger Fritz Roth noch als inzwischen allerdings sehr prominenter Außenseiter. Nicht der Tote steht im Zentrum seiner Bemühungen - es sind die Hinterbliebenen, denen er einen hilfreichen, ausgiebigen Abschied vom Verstorbenen ermöglichen will. Sie sollen den Tod sinnlich, emotional und real wahrnehmen - durch einen engen Kontakt mit dem Toten. In seiner Trauerakademie arbeitet Fritz Roth an der Realisierung seiner Visionen. In diesem Buch fasst er gemeinsam mit der Journalistin Sabine Bode die Grundsätze seines beruflichen Wirkens zusammen. Ein kompetentes und warmherziges Buch zum Lesen und Schauen - für eine nachhaltige und menschliche Trauerarbeit!
100 Koffer für die letzte Reise - Den Koffer packen für die letzte Reise. Ein Projekt des Trauerbegleiters Fritz Roth. Der unkonventionelle und bekannte Trauerbegleiter Fritz Roth hat 100 Menschen einen Koffer zugeschickt mit der Bitte, diesen für ihre letzte Reise zu packen. Die Adressaten waren Frauen und Männer, alt und jung, Künstler und Handwerker, Prominente und Nicht-Prominente. Ein Anliegen dieser Aktion war es, sich zu besinnen: auf die Endlichkeit jeden Lebens, auf die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod, auf das, was jedem/jeder Einzelnen wichtig ist. Die Inhalte der Koffer sind so vielfältig wie die Menschen und ihre Biografien, ihre Träume und Weltanschauungen. Dieses ungewöhnliche Buch bildet die Koffer zusammen mit einem Foto und persönlichen Briefen der jeweiligen Person ab. In der Gesamtschau ergibt sich ein berührendes, faszinierendes Bild dessen, was uns wirklich nahe ist - oder dessen Nähe wir uns wünschen. Mitgemacht haben u. a. Franz Alt, Alexander von Schönburg, Gerd Scobel, Susanne Fröhlich, Purple Schulz und viele mehr. Ausstattung: Mit zahlr. farb. Fotos
Wenn ein Kind im Mutterleib, bei der Geburt oder bald nach der Entbindung stirbt, bricht für die Eltern eine Welt zusammen. Sie haben sich auf neues Leben vorbereitet - nicht auf den Tod. Denn der medizinische Fortschritt täuscht nur allzu leicht darüber hinweg, dass jede Schwangerschaft Risiken birgt. Begriffe wie „Fehlgeburt“ und „Totgeburt“ lassen das Leid der betroffenen Eltern nicht einmal erahnen. Sie brauchen Beistand, doch schlägt ihnen nicht selten Gedankenlosigkeit entgegen, hinter der sich Hilflosigkeit verbirgt. Mütter und Väter, die um ihr Baby trauern, geraten auch deshalb häufig in eine tiefe Krise. In diesem Buch erzählen Eltern, wie sie diese Situation erlebten und wie sie Trost fanden. Für viele von ihnen ist es wichtig, dass sie ihr totes Kind in der Welt begrüßen konnten. Sie sind den medizinischen Betreuern und Bestattern dankbar, die ihnen die Gelegenheit boten, dies in der Zeit vor dem endgültigen Abschied zu tun. Ihr Beispiel macht Mut, die Trauer offen zu leben und den Abschied bewusst zu gestalten. Mit seinen zahlreichen Anregungen und praktischen Hinweisen ist dieses Buch deshalb eine große Hilfe nicht nur für alle Betroffenen und deren Angehörige, sondern auch für Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern, die trauernden Eltern beistehen wollen. Denn die Zeit allein heilt keine Wunden.
Unsere Gesellschaft hebt zunehmend das Bild des jungen, gesunden Menschen als einzig gültiges Ideal hervor und verdrängt das Altern und Sterben aus dem öffentlichen Bewusstsein. Der Tod findet oft hinter verschlossenen Türen in Krankenhäusern und Hospizen statt. Viele Menschen sind überfordert, wenn sie erstmals mit Sterbenden konfrontiert werden, da ihnen wichtige Erfahrungen fehlen, die früher selbstverständlich waren und einen natürlichen Umgang mit dem Tod ermöglichten. Selbst in den christlichen Kirchen wird der Tod weitgehend ausgeblendet; Verstorbene werden selten im Kirchenraum aufgebahrt, und der Sarg wird oft in die Friedhofskapelle verlagert. Jürgen Fliege und Fritz Roth fordern eine Rückbesinnung in Kirche und Gesellschaft. Eine lebendige Gemeinschaft sollte die Verstorbenen wieder in ihre Mitte holen und gemeinsam trauern – in Kirchenräumen, in denen auch Hochzeiten und Taufen gefeiert werden, und in der Familie der Verstorbenen. Die Autoren betonen, dass Trauer gelebt werden muss und heilende Rituale benötigt, um den Hinterbliebenen zu neuer Lebensfreude zu verhelfen. Dieses Buch ermutigt Betroffene, ihre Trauer individuell auszudrücken, damit deren tröstliche Kraft zur Entfaltung kommt, und regt alle an, ihre Einstellung zu Sterben, Tod und Trauer zu überdenken. Es bietet Antworten auf grundlegende Lebensfragen und Unterstützung für Betroffene. Sich der Trauer zu öffnen bedeutet, den Reichtum des Lebens anzunehm