Dr. Stephan Albrecht je historik umění působící na Univerzitě Bamberg v Německu. Jeho odborné znalosti spočívají v hlubokém porozumění uměleckým dějinám. Podává zasvěcený pohled na vývoj umění a jeho kulturní kontext. Jeho práce jsou cenným zdrojem pro každého, kdo se zajímá o umění.
Mitte des 13. Jahrhunderts erhielt die gerade erst fertiggestellte Kathedrale Notre-Dame in Paris neue Querhausfassaden mit aufwendigen Figurenportalen. Diese gut erhaltene Architektur und Skulptur verrät viel: über die Experimentierfreudigkeit der mittelalterlichen Baumeister, aber auch über den denkmalpflegerischen Umgang mit dem Mittelalter im 19. Jahrhundert. 0Mit neuen Methoden und Fragen hat ein Forscherteam der Universität Bamberg dies über mehrere Jahre untersucht. Der vorliegende Band legt die Ergebnisse dieses wissenschaftlichen Austausches vor. Wie können wir uns die Planungs- und Ausführungsprozesse dieser herausragenden Pariser Bauhütte vorstellen? Was sagt das Bildprogramm über das Selbstbild seiner geistlichen Auftraggeber aus? In welchem Verhältnis steht die Ikonografie zum Portal, dem Ort der Anbringung? Wie hat sich das Erscheinungsbild der Portale bis heute verändert.
Wo der Mensch die Kirche betritt, erfindet er monumentale Bilder. Seit dem Ende des 11. Jahrhunderts zieht der Kircheneingang zunehmend die Aufmerksamkeit auf sich. Wo ursprünglich die Künste zusammenwirkten, sind es heute die Wissenschaftler: Das mittelalterliche Kirchenportal ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld. Dieser Band ist aus dem wissenschaftlichen Dialog zwischen Kunstgeschichte, Bauforschung und Restaurierungswissenschaft entstanden: Wie sind die mittelalterlichen Portale geplant, wie praktisch ausgeführt? Welche theologischen, geistesgeschichtlichen, logistischen und konstruktiven Ideen kommen hier zum Ausdruck? In den versammelten 25 Aufsätzen präsentieren Wissenschaftler aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Israel, Italien, Österreich, der Schweiz, Skandinavien und Spanien neue methodische Herangehensweisen und Forschungsergebnisse.
Von der Antike bis zur Gegenwart. Unterrichtswerk für die Oberstufe
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BUCHNERS KOMPENDIUM KUNST ist ein völlig neu konzipiertes Lese-, Lern- und Arbeitsbuch. Es deckt alle grundlegenden Themen der Kunstgeschichte ab und kann als Nachschlagewerk und Einführungslektüre für die gymnasiale Oberstufe oder die Studienfächer Kunst bzw. Kunstgeschichte benutzt werden. In neun Kapiteln werden alle relevanten Kunstepochen von der Antike bis zur Gegenwart prägnant vorgestellt. Die Beiträge liefern das notwendige Basiswissen zur Werkanalyse und -interpretation. Ausgewählte Werke aus allen Gattungen richten den Blick auf die Kunst Europas und Nordamerikas wie auch auf außereuropäische Kontinente. Jedes Großkapitel beginnt mit einem Hauptwerk einer Epoche und einem Denkanstoß in Form eines Zitates auf einer Auftaktdoppelseite . Es folgen Einführungen, die das notwendige Vorverständnis für die historischen, politischen wie kulturhistorischen Zusammenhänge der Kunstwerke vermitteln. Hier schließen sich kompakte Essays an. Sie betrachten jeweils zentrale Kunstwerke unter einer spezifischen Fragestellung und vermitteln so eine vertiefende Sach- und Methodenkompetenz. Exkurse in den Essays beschreiben epochale Besonderheiten, Kunstverfahren, Künstlergruppen und den Kunstmarkt oder zeigen Werkvergleiche auf. Alle Essays schließen mit Fragen und Anregungen zum Üben, Anwenden, Vertiefen und Vernetzen der erworbenen Sach-, Analyse-, Urteils- und Methodenkompetenz. Ein Werkstattteil stellt Werkbeschreibungen, Analysen und Interpretationen für alle Gattungsbereiche (Malerei, Plastik und Architektur) exemplarisch vor. Er bildet die Fähigkeiten und Fertigkeiten in Theorie (Schwerpunkt) und Praxis im Umgang mit den verschiedenen Methoden zur Werkbetrachtung aus. Die Aufgaben-und-Methoden-Seiten am Ende eines jeden Kapitels leiten dazu an, kunsthistorische Methoden selbstständig anzuwenden. Auf den Seiten Methoden: Auf einen Blick werden die wissenschaftlichen und praktisch-rezeptiven Methoden zur Kunstbetrachtung noch einmal zusammenfassend vorgestellt und erläutert. Epochen- und gattungsübergreifende Verknüpfungen vernetzen die Inhalte und stellen interessante und erkenntnisfördernde Zusammenhänge her. Die Zeittafeln (im Buch vorne und hinten) mit ausgewählten Werken veranschaulichen visuell die kunsthistorische Entwicklung von der Antike bis zur Gegenwart. In einem Glossar werden alle mit * im Text ausgezeichneten Fachbegriffe präzise erklärt; sie sind mit Seitenverweisen versehen. Glossar und ein Register der Künstler ermöglichen eine gezielte Navigation durch das Buch. Zum Buchners Kompendium Kunst ist hilfreiches Lehrermaterial auf DVD erschienen. Es enthält Hinweise zu allen Arbeitsvorschlägen, Zusatzinformationen, fachdidaktische Anregungen, einen Methodenleitfaden sowie Probeklausuren.