Die Werttheorie wird als zentrale Grundlage der Ökonomik dargestellt, die eine präzise Definition der Wirtschaftswissenschaft ermöglicht. Im ersten Teil wird der ökonomische Tausch als Schlüsselbegriff hervorgehoben, der es erlaubt, die Funktionsweise und Struktur einer arbeitsteiligen Wettbewerbswirtschaft zu analysieren. Das Buch bietet somit eine fundierte Auseinandersetzung mit den grundlegenden Aspekten der Wirtschaftstheorie und deren praktischen Implikationen.
Fritz Helmedag Pořadí knih





- 2024
- 2011
Nachhaltige Wege aus der Finanz- und Wirtschaftskrise
- 214 stránek
- 8 hodin čtení
Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise belastet die meisten Volkswirtschaften nun schon mehr als zwei Jahre. Sie wird zwar langsam überwunden, aber ihre negativen Folgen sind noch lange nicht ausgeräumt. Umso wichtiger ist es, die Ursachen weiter zu analysieren und daraus Regelungen abzuleiten, die eine erneute Krise verhindern oder ihre Folgen begrenzen. Mit diesen beiden Problembereichen befasste sich erneut die Tagung der Keynes-Gesellschaft im Februar 2010, deren überarbeitete Referate in diesem Tagungsband, versehen mit einem einleitenden Überblick der Herausgeber, abgedruckt sind.
- 1999
Der Wohlstand der Personen
Festschrift zum 60. Geburtstag von Karl Georg Zinn
- 1992
Angeblich versagt die Arbeitswertlehre als Produktionspreistheorie. Die moderne Argumentationsbasis bildet Sraffas Warenproduktion mittels Waren. In dieser Arbeit unternimmt Helmedag die Rehabilitation der Arbeitswertlehre. Im ersten Teil geht es um die Bestimmung des Gegenstands der Ökonomik. Das wirtschaftliche Prinzip eignet sich dazu nicht, statt dessen lässt sich mittels des ökonomischen Tausches das Gebiet der Disziplin sinnvoll abgrenzen. Der Wertlehre ist es aufgegeben, Funktionsweise und Struktur einer arbeitsteiligen Wettbewerbswirtschaft freizulegen. Das Forschungsprogramm entspricht dem der Klassiker. Im zweiten Teil wird untersucht, welche Motive Adam Smith, David Ricardo und Karl Marx jeweils bewegten, die Arbeitswertlehre in eine Produktionspreistheorie umzumünzen. Wie sich zeigt, war die Kursänderung keineswegs notwendig und führte ins Abseits. Dieses Ergebnis wurd durch die im dritten Teil vorgenommene Analyse des Sraffaschen Ansatzes bestätigt. Die zahlreichen Paradoxa und Anomalien seines Systems treten bei der Wertrechnung nicht auf. Helmedag kommt zu der provozierenden Feststellung: Sowohl in der Einzel- als auch in der Kuppelproduktion triumphiert die Arbeitswertlehre: Das Wertgesetz gilt generell.
- 1986
Reswitching und Capital Reversing sind die Schlagworte einer der «grossen» Auseinandersetzungen der modernen Wirtschaftstheorie, der sog. Cambridge-Kontroverse. Diese Phänomene haben die neoklassische Sicht des Zusammenhanges zwischen funktioneller Einkommensverteilung und Technikwahl getrübt. In der vorliegenden Arbeit wird indes zu beweisen versucht, dass die von beiden konkurrierenden Lagern akzeptierte Darstellung der Technikwahl nicht korrekt ist. Die Wurzel der falschen Ermittlung der gewinnmaximalen Technik liegt in der zwar üblichen, aber irreführenden Gleichsetzung von Profit und Profitrate als Steuerinstanz der Verfahrenswahl. In den hier vorgelegten kapitaltheoretischen Modellen linearer Einzelproduktion erweist sich vielmehr jene Technik als gewinnmaximal, die die Arbeitswerte der einzelnen Waren minimiert. Die Wahl der Technik ist mithin unabhängig von dem Lohnsatz bzw. der Profitrate, statt dessen kann eine eindeutige Rangfolge der Verfahren angegeben werden.