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Rainer Babel

    1. leden 1955
    WBG Deutsch-Französische Geschichte - 3: Deutschland und Frankreich im Zeichen der habsburgischen Universalmonarchie 1500 bis 1648
    Das Deutsche Historische Institut Paris
    Franz I.
    • Franz I.

      • 304 stránek
      • 11 hodin čtení

      Franz I. (1494-1547) holte Leonardo da Vinci samt der Mona Lisa nach Frankreich – er gilt als Begründer der französischen Renaissance. Doch die Bilanz seiner Herrschaft erschöpft sich mitnichten im Bild des Kunstmäzens und Gelehrtenfreundes. Erbittert rang Franz I. mit seinem Gegenspieler Karl V. um die Vorherrschaft in Europa. Im eigenen Land beförderte er die Zentralisierung der Macht in Paris. Im Leben des »Ritterkönigs« verdichten sich entscheidende Entwicklungslinien nicht nur der französischen, sondern der gesamteuropäischen Geschichte des 16. Jahrhunderts: die Entfaltung neuer kultureller Orientierungen, die fortschreitende Konsolidierung von Staatsgebiet und Staatsgewalt sowie die Auseinandersetzung mit der beginnenden Glaubensspaltung. Rainer Babel, Historiker am Deutschen Historischen Institut in Paris und Spezialist für französische Geschichte der Frühen Neuzeit, schafft ein lebendiges Bild des Renaissancekönigs vor dem Hintergrund der gesamteuropäischen Entwicklungen.

      Franz I.
    • Das Deutsche Historische Institut Paris

      • 268 stránek
      • 10 hodin čtení

      Vor 50 Jahren, am 21. November 1958, wurde das Deutsche Historische Institut Paris eröffnet. Aus diesem Anlass erscheint eine Festschrift, die zu einem Streifzug durch die vergangenen Jahrzehnte einlädt. Ihre Beiträge, jeweils in deutscher und französischer Sprache, behandeln die Geschichte des Instituts, fassen die Zeitschrift Francia in den Blick, stellen die Bibliothek und die Gesellschaft der Freunde des DHIP vor und verzeichnen die Namen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Abgerundet wird der Band von einer Chronik der Institutsgeschichte seit der Gründung bis zum 50. Geburtstag.

      Das Deutsche Historische Institut Paris
    • Die Epoche vom Beginn der Neuzeit bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges stand europaweit ganz im Zeichen des Gegensatzes zwischen Frankreich und dem Habsburgerreich. Fünf Kriege hatten Kaiser Karl V. und sein Rivale Franz I. miteinander geführt, der auch für sich die Kaiserkrone reklamierte. Erst der Westfälische Frieden hatte zu einem gewissen Ausgleich dieses Spannungsverhältnisses geführt. Aber neben der großen Politik bestanden auch andere Beziehungen. So gab es intensive Kontakte durch Kaufleute, Handwerker und Studenten. Deutsche studierten an der Pariser Universität, deutsche Handwerker arbeiteten in Frankreich, deutsche Kaufleute siedelten in Lyon, wie französische in Frankfurt. So kam es zu einem breiten Kulturtransfer zwischen den Territorien des Reichs und Frankreich, die aber auch zu einem Bild des Anderen, des Fremden wie zu einem Selbstbild beitrugen und damit letztlich zu Frühformen eines nationalen Bewusstseins.

      WBG Deutsch-Französische Geschichte - 3: Deutschland und Frankreich im Zeichen der habsburgischen Universalmonarchie 1500 bis 1648