Simon fliegt
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German






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Als Frau Leupold, Chemielehrerin in Pension, in ihrem Haus in Dornbirn einen tödlichen Unfall hat, muss sich Kater Sami einen neuen Besitzer suchen. Den findet er schon bald in Mauritius Schott, dem Nachbarn. Schott findet die Leiche, die er an ihrem Fundort belässt, und eine große Menge Geldscheine, die er gerne an sich nimmt. Das Geld stammt aus dem Drogenlabor, das Frau Leupold gemeinsam mit ihrem Enkel betrieben hatte. Mittlerweile ist auch die Wiener Unterwelt aufmerksam geworden und schickt ihre Schnüffler ins idyllische Vorarlberg. Mit schrägem Humor erzählt Mähr von unglücklichen Zufällen, die alle irgendwie mit dem Kater Sami zu tun haben und zu einer Reihe von tiefgekühlten Leichen führen.
Matthäus Spielberger, der Wirt der „Blauen Traube“ in Dornbirn, hat einen Traum, in dem zwei Männer eine nackte Leiche von der Brücke über die Rappenlochschlucht werfen. Er erzählt seiner Stammtischrunde davon, zu der der cholerische Holzschnitzer Lothar Moosmann, der pensionierte Chemieprofessor Lukas Peratoner und der verhinderte Bariton Franz-Josef Blum gehören. Sie überreden ihn, gemeinsam zur Schlucht zu fahren, um nachzuforschen. Auf dem Weg begegnet ihnen jemand, den Matthäus erkennt: Es ist einer der Männer aus seinem Traum. Die Freunde verstricken sich tiefer in den Fall, bis es in einem abgelegenen Tal schließlich zur finalen Auseinandersetzung kommt. Spannend, bösartig und von abgründigem Humor – ein Krimi für Leser, die das Besondere lieben.
Matthias Spielberger, Wirt der „Blauen Traube“ in Dornbirn, wird von seinem Schulkollegen Erasmus von Seitenstetten kontaktiert: Der aus verarmtem Adel stammende Biologe hat entdeckt, dass einer seiner Ahnen an einer rätselhaften Seuche – dem „Englischen Schweiß“ – verstorben war. Nun plant er im Geheimen dessen Exhumierung, um durch die Lösung dieses wissenschaftlichen Rätsels berühmt zu werden. Mithilfe der Stammtischrunde aus der „Blauen Traube“ wird im Wienerwald das Ahnengrab geöffnet. Doch das Gerippe hat mittlerweile mehrere Interessenten auf den Plan gerufen, und die Sache beginnt gründlich aus dem Ruder zu laufen ... Ein morbider, böser und sehr unterhaltsamer Krimi aus Österreich.
Was tut ein Schriftsteller, der seit Monaten unter Schreibblockade leidet, wenn er auf der neuen Festplatte seines Computers einen fast vollständigen Roman vorfindet? - Er gerät in Versuchung. Der aufgefundene Roman spielt in einer Parallelwelt, wo weder der Erste noch der Zweite Weltkrieg stattgefunden haben. Die dortige Gegenwart ist eine Weiterentwicklung des wilhelminischen Zeitalters und der k. u. k. Monarchie. Der schriftstellernde Ich-Erzähler beschließt, das Opus unter eigenem Namen zu veröffentlichen, es trifft sich gut, daß ein geheimnisvoller Verleger aus Liechtenstein Interesse dafür zeigt. Indessen: Geistiger Diebstahl lohnt sich nicht, und auch Paralleiwelten sind nur angenehm, wenn das (weibliche) Personal bleibt, wo es hin-erfunden wurde. Aber die Grenzen werden plötzlich durchlässig, es kommt zu onthologischen und erotischen Verwicklungen. Die Realitätsebenen vermischen sich, je weiter diese Verwicklungen fortschreiten - das Erfundene wird wirklich und das Wirkliche zur bloßen Möglichkeit vor dem Hintergrund eines uralten Kampfes zwischen Licht und Dunkelheit, Verstehen und Vergessen. Science Fiction Deutsche Erstausgabe
Es beginnt vergleichsweise harmlos: Privatdetektiv Klein muss mit ansehen, wie sich ein Klient beim Versuch, eine exotisch aussehende Pflanze im Garten umzusägen, mit der Motorsäge den Hals durchschneidet. Diese Schachtelhalme und Riesenfarne wachsen plötzlich zu Baumgröße heran. Das Carbonzeitalter, das vor 300 Millionen Jahren endete, kehrt zurück! Woher kommen die Gewächse und mit ihnen all die Rieseninsekten? Und was tun? Einfach abschneiden ist unmöglich, die Pflanzen wehren sich mit Pheromonen, die auf die Psyche der Menschen einwirken. Verschwinden deshalb gesellschaftliche Normen? Wie auch immer, alles wird gut ausgehen, irgendwie…
Amüsant, verrückt, grotesk! Ein Pakt mit dem Teufel? Das war einmal. Heutzutage wird mit dem Universum gehandelt: Gegen ein angemessenes Opfer werden alle Wünsche erfüllt- frei nach dem Prinzip Leistung und Gegenleistung. Das leuchtet dem Unternehmensberater Semmler sofort ein und klingt durchaus verlockend. Er macht die Probe aufs Exempel und opfert ein Feuerzeug für seinen verloren gegangenen Autoschlüssel. Ist es Zufall, dass dieser wie aus dem Nichts wieder auftaucht und dass Semmler im Tausch gegen seine Villa sogar die Frau seiner Träume im Sturm erobert? Dass aus dem lustigen Spiel schnell tödlicher Ernst wird, bemerkt Semmler erst, als er es schon längst nicht mehr stoppen kann. Ein unterhaltsames Gedankenexperiment, das zeigt, wie merkwürdig unsere Welt eigentlich ist.
Geniale Ideen und was aus ihnen wurde
Wer kennt noch die geniale Natronlok, die jahrelang lärm- und abgasfrei durch Berlin und Aachen fuhr, ehe sie aus dem Verkehr gezogen wurde? Oder den Stirlingmotor und das Ionentriebwerk? Für jeden verständlich erklärt Christian Mähr verblüffende Ideen aus der Technikgeschichte. Er bettet sie geistreich ein in die Umstände ihrer Entwicklung und ihres Verschwindens. Dabei wirken die zehn spannendsten Erfindungen, die zu ihrer Zeit keine Chance hatten, heute erstaunlich zeitgemäß.
Durch einen Sturz über die Stiege stirbt Roland Mathis, der widerwärtige Schnüffler, der Anton Galba und seine heimliche Geliebte mit ihrem Verhältnis erpresst hatte. In Panik lässt Galba, Leiter der Abwasserreinigungsanlage Dornbirn, die Leiche im Häcksler verschwinden. Der den Fall untersuchende Polizist Nathanael Weiß verdächtigt Galba von Anfang an. Allerdings gibt es auch in seinem Umfeld einen Widerling, den er gerne loswerden würde. Galba muss notgedrungen mitmachen, doch für Weiß ist das erst der Anfang: Es gilt, Schädlinge der Gesellschaft auszurotten. Christian Mähr erzählt in diesem bitterbösen Krimi aus Österreich von Moral und Mordlust in der Kleinstadt.
Spannende Geschichten rund um 12 wichtige chemische Substanzen; für interessierte Laien und Schüler.