Knihobot

Klaas-Hinrich Ehlers

    18. březen 1959
    Brücken nach Prag
    Geschichte der mecklenburgischen Regionalsprache seit dem Zweiten Weltkrieg
    • Geschichte der mecklenburgischen Regionalsprache seit dem Zweiten Weltkrieg

      Varietätenkontakt zwischen Alteingesessenen und immigrierten Vertriebenen. Teil 2: Sprachgebrauch und Sprachwahrnehmung

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      Anhand von Zeitzeugeninterviews wird die Sprachgeschichte Mecklenburgs seit 1945 nachgezeichnet, wobei der Wandel des Sprachgebrauchs und der Spracheinstellung im Mittelpunkt steht. Die Studie rekonstruiert die kontaktlinguistischen Prozesse zwischen dem Niederdeutschen, dem Regiolekt und den Herkunftsvarietäten der nach 1945 immigrierten Vertriebenen. Der erste Teil beleuchtet den Sprachstrukturwandel im mecklenburgischen Varietätengefüge, während der zweite Teil die Berichte von 90 Zeitzeuginnen und Zeitzeugen über Veränderungen in ihrem Sprachgebrauch und ihren Spracheinstellungen sowie in ihrem gesellschaftlichen Umfeld analysiert. Der Fokus liegt auf den konkurrierenden Kontaktvarietäten, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Mecklenburg aufeinandertrafen: dem Niederdeutschen, den Herkunftsvarietäten der Vertriebenen und dem regionalen Hochdeutschen. Es werden Entwicklungen im Spracherwerb, der Sprachkompetenz, der Sprachpragmatik und der Sprachwahrnehmung rekonstruiert. Die Struktur umfasst Einleitungsbemerkungen, den gesellschaftsgeschichtlichen Hintergrund des Sprachwandels, die Rolle des Niederdeutschen, der Herkunftsvarietäten und des Hochdeutschen in den Nachkriegsjahrzehnten sowie ein Schlussfazit zu den Entwicklungslinien im regionalen Varietätengefüge seit dem Zweiten Weltkrieg. Ein Verzeichnis konsultierter Archive und ein Literaturverzeichnis runden die Studie ab.

      Geschichte der mecklenburgischen Regionalsprache seit dem Zweiten Weltkrieg
    • Im Zentrum der Festschrift für Kurt Krolop steht die deutschsprachige Literatur der Donaumonarchie und der Tschechoslowakei, die in ihren vielfältigen Wechselbeziehungen zu ihrem kulturellen Kontext beleuchtet wird. Einen besonderen Akzent legen die Beiträge dabei auf das häufig vernachlässigte tschechische Umfeld dieser Literatur. Das zeitliche Spektrum reicht vom aufklärerischen Bohemismus-Konzept Bolzanos über die Blüte der Prager deutschen und österreichischen Literatur in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts und schließt mit dem Ende der deutschsprachigen Literatur und Kultur im Protektorat und in Theresienstadt. Die Herausgeber legen hier einen kompakten Themenband vor, der den Forschungsinteressen des Jubilars entsprechen und neue Impulse für die Erforschung dieses wichtigen Zweiges der neueren deutschsprachigen Literatur geben will.

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