Das Standardwerk zur Welt der Germanen Dieses Buch bietet ein großartiges Panorama von 1000 Jahren germanischer Geschichte. Die spannende Darstellung reicht von den ersten Konflikten der Germanen mit den Römern über die Völkerwanderungszeit und den Untergang des Imperium Romanum bis zu den Eroberungszügen der Wikinger im Mittelalter. In den Tagen des Marius versetzten Kimbern und Teutonen die Römer in Angst und Schrecken. Mit dem Versuch, Germanien einhundert Jahre später zu unterwerfen, scheiterten die Römer in verlustreichen Kriegen. Sicherte danach der Limes für einige Zeit die östliche Grenze des Imperium Romanum, so wurde er seit dem dritten Jahrhundert immer wieder von Germanen überrannt. Schließlich ging im Sturm der Völkerwanderungszeit das römische Kaiserreich im Westen unter, und die Entstehung germanischer Nachfolgereiche signalisiert den Übergang der Antike zum Mittelalter, in dem sich Langobarden, Franken und Wikinger wirkungsmächtig in Szene setzen sollten. Von all diesen Ereignissen erzählt Bruno Bleckmann in seinem spannenden und hochinformativen Buch und liefert so eine facettenreiche Darstellung von eintausend Jahren Geschichte der Germanen.
Bruno Bleckmann Knihy






Der Peloponnesische Krieg
- 120 stránek
- 5 hodin čtení
Athen und Sparta kämpften im Peloponnesischen Krieg (431 bis 404 v. Chr.) um die Vorherrschaft in Griechenland. Beide hatten in Bündnissystemen zahlreiche Mitstreiter um sich geschart. So kam es zu einem jahrzehntelangen Ringen, das wegen seiner Dimensionen bisweilen gar als «antiker Weltkrieg» bezeichnet wird. Dank des athenischen Historikers Tukydides sind wir über den wechselvollen Verlauf der Kämpfe, aus denen schließlich Sparta als Sieger hervorging, außergewöhnlich gut informiert.
Konstantin der Grosse
- 158 stránek
- 6 hodin čtení
Konstantin der Große (272-337), so will es die Legende, verhalf nach seiner wundersamen Bekehrung dem Christentum zum Sieg im Römischen Reich. Doch der kluge Stratege und weitsichtige Politiker hat sich erst am Ende seines Lebens offen zum christlichen Glauben bekannt. In seiner dreißigjährigen Regierungszeit besiegte er in blutigen Bürgerkriegen seine Mitregenten im Römischen Reich, reformierte Staat und Heer und gründete seine Hauptstadt Konstantinopel. Als Förderer des Christentums schuf er die Geschichte prägende Verbindung von Staat und Kirche.
Das Zeitalter Diokletians und Konstantins
Bilanz und Perspektiven der Forschung. Festschrift für Alexander Demandt
- 358 stránek
- 13 hodin čtení
Diokletian, der letzte Christenverfolger, und Konstantin, der Begründer des christlichen römischen Staates, sind seit langem Gegenstand intensiver althistorischer Forschung. Ihre politischen und religiösen Ziele werden immer wieder neu interpretiert, was zu Kontroversen führt. Der Band zeigt, wie weit die Forschung von einvernehmlichen Ergebnissen entfernt ist, und eröffnet Perspektiven für die zukünftige Forschung. Die Krisenzeit des späten 3. und frühen 4. Jahrhunderts n. Chr. ist entscheidend für die Geschichte des Römischen Reiches, wobei Diokletian und Konstantin eine besondere Rolle spielen. Konstantins prochristliche Religionspolitik steht in klarem Gegensatz zur seines Vorgängers. Die politischen und persönlich-religiösen Motive, die die beiden Kaiser zum Handeln bewegten, sowie die Auswirkungen ihrer Maßnahmen auf Staat und Gesellschaft sind umstritten. Der Band zielt darauf ab, auf verschiedenen Forschungsfeldern zur Spätantike Bilanz zu ziehen, kritisch mit den bisherigen Ansätzen umzugehen und neue Perspektiven zu entwickeln. Die zwölf Beiträge behandeln zentrale Aspekte der Religions- und politischen Geschichte, basierend auf literarischen, epigraphischen und numismatischen Quellen. Im Fokus stehen die Tetrarchie unter Diokletian, Konstantins Religionspolitik und die Folgen der "konstantinischen Wende" für die Spätantike bis zu Kaiser Justinian.
In diesem Band sind die lateinischen Autoren des ausgehenden 4. und frühen 5. Jahrhunderts zusammengestellt, die über die Profangeschichte vom 3. bis zum 5. Jh. berichten. Dabei stehen sie zu den von ihnen beschriebenen Ereignissen schon in einer größeren und oft kritischen Distanz und würdigen, im Unterschied zu den im Modul B behandelten Sammelbiographien, stärker die historischen Zusammenhänge. Den Hauptplatz im Band nimmt die Epitome de Caesaribus (D 3) ein, die neben Übernahmen aus Aurelius Victor, aus Eutrop oder aus der Enmannschen Kaisergeschichte zahlreiche Passagen einer Quelle enthält, die auch von Ammianus Marcellinus benutzt worden ist und die Übereinstimmungen mit der spätgriechischen Tradition (Eunap bzw. Zosimos und Zonaras) zeigt. Geboten werden ein neuer Text, eine Übersetzung sowie ein reichhaltiger philologisch-historischer Kommentar. Daneben werden die erhaltenen Texte der Historiker Nicomachus Flavianus, Sulpicius Alexander und Renatus Profuturus Frigeridus vorgestellt.
Panegyrische Zeitgeschichte des 4. und 5. Jahrhunderts
Mit einem Beitrag von Johannes Wienand
In der späten Kaiserzeit dominierte eine Zwischenform von Panegyrik und Geschichtsschreibung, deren Zeugnisse mit diesem Band für das vierte und frühe fünfte Jahrhundert vorgestellt werden. Dabei geht es vor allem um die Reste von Darstellungen der Regierung Konstantins und Julians (Praxagoras, Bemarchios, Eustochios, Iulianus Imperator, Biblidion, Kyllenios, Oreibasios, Kallistion, Magnos von Karrhai, Eutychianos, Philagrios, Seleukos von Emesa). Mitberücksichtigt werden auch einige Sonderfälle, insbesondere der erste Teil des Anonymus Valesianus, der eng mit der panegyrischen Zeitgeschichtsschreibung der Epoche Konstantins verbunden ist, sowie einige Epen, die in ihrer detaillierten historiographischen Struktur mit der panegyrischen Zeitgeschichte eng verwandt sind.