Knihobot

Wolfgang Rother

    Schwabe interdisziplinär: Arbeit
    Der Kunsttempel an der Brühlschen Terrasse
    • Schwabe interdisziplinär: Arbeit

      Philosophische, juristische und kulturwissenschaftliche Studien

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      Seit der Vertreibung aus dem Garten Eden ist der Mensch gezwungen, sein Brot im Schweisse seines Angesichts zu essen. Ist die Arbeit also nur ein notwendiges Übel zur Sicherung der Existenz? Oder ist sie vielmehr ein Gut an sich? Eine Vorform des Sittlichen auf dem Weg zur Selbstwerdung? Eine Tätigkeit, die unserem Dasein erst Sinn verleiht? Gibt es daher ein Recht auf Arbeit? Auch für Kinder? Oder ist Kinderarbeit im Gegenteil missbräuchlich? Was ist ein gerechter Lohn? Unter welchen Bedingungen sind Arbeitskämpfe legitim? In welchem Verhältnis stehen Arbeit und Freizeit? Das Reich der Freiheit und das Reich der Notwendigkeit? Ist Arbeit Mittel zum Zweck? Finden wir Erfüllung in der Arbeit? Ist die äussere Beschäftigung eine Kompensation der inneren Leere? Ist Müssiggang aller Laster Anfang? Sind wir erst dann frei und glücklich, wenn wir nicht arbeiten (müssen)?

      Schwabe interdisziplinär: Arbeit2014
    • Der im Jahre 1894 vollenderte „Kunsttempel“, das Akademie- und Ausstellungsgebäude von Constantin Lipsius ist für die Silhouette der Brühlschen Terrasse in Dresden bestimmend. Vom Volksmund wegen der Kuppel „Zitronenpresse“ genannt, blieb es bis heute umstritten. Den Kritikern erschien das Bauwerk zu monumental. Der heutige Betrachter sieht in dem „Kunsttempel“ ein bemerkenswertes Zeugnis der späten Neorenaissance Semperscher Prägung. Der Autor erörtert die Baugeschichte und Baugestalt, ordnet mit weiterführenden Betrachtungen das Gebäude kunstgeschichtlich ein und erschließt auf diese Weise dem Leser neue Sichten auf ein interessantes Denkmal des Dresdner Historismus.

      Der Kunsttempel an der Brühlschen Terrasse1994