Suchende und Gehetzte, Hypochonder und Besessene, Prostituierte und Liebende – ihre Sehnsüchte und Ängste, Visionen und Resignationen treiben die Geschichten an, die Zoran Feric mit Ironie und Sarkasmus erzählt. Und irgendwann kommt die unerwartete Wende, die den Leser am Ende vor der banalen Realität alleine lässt. Zoran Feric ist „ein brillanter Analytiker von Gedankenlosigkeit, Unverständnis, Neid und Gemeinheit. Seine entlarvenden Geschichten treffen punktgenau – da, wo es weh tut und das Lachen gefriert.“ (Die Woche)
Klaus Detlef Olof Knihy





Die fiktiven Bekenntnisse des römischen Statthalters Pontius Pilatus zeigen einen Mann, der sich heillos in seine eigene Machtfülle und Besitzgier verstrickt und am Zenit seiner Karriere von Zweifel und Weltüberdruss gepackt wird.
Na zeleni strehi vetra / Auf dem grünen Dach des Windes
Slowenische Lyrik der Gegenwart / Sodobna slovenska lirika
- 254 stránek
- 9 hodin čtení
Zwischen Liebe, Aufbegehren und Punkrock: Eine Nahaufnahme von der Entstehung des modernen Sloweniens. Als bei einer politischen Kundgebung ein zögerlicher Konformist einer entschlossenen Rebellin auf die blauen Samtschuhe tritt, nimmt eine verzwickte Liebesgeschichte ihren Lauf. Die beiden gehen Eis essen, besuchen Punk-Konzerte und reden, reden, reden. Wortreich begleitet auch der Vater des jungen Mannes die Umwälzung der späten Achtzigerjahre. Mit skurrilen Seitengesprächen versucht er den Sohn auf die aufziehenden neuen Zeiten einzuschwören und Kapital daraus zu schlagen. Am Ende stehen die slowenische Unabhängigkeit und Ratlosigkeit.