Die St. Arbogastkirche in Muttenz ist schweizweit bekannt. Ihre Einmaligkeit begründet die hohe Wehrmauer, die sie durchgehend umgibt. Die vorliegende Schrift vertieft die von den Vorgänger: innen erzielten Forschungsergebnisse und betritt dadurch immer wieder Neuland. So etwa durch die Würdigung der Leistungen der Vorgänger: innen, durch die Erläuterungen der Epitaphien der Kirche und auch durch die Analyse eines aufschlussreichen Bibelzitats an der Wand.
Andreas Pronay Pořadí knih




- 2023
- 2019
Die lateinischen Grabinschriften in den Basler Kirchen - Münster und Martinskirche
- 311 stránek
- 11 hodin čtení
Obwohl Tag für Tag viele Besucher des Basler Münsters an den rund 40 lateinischen Epitaphien im Innenraum und in der Krypta vorbeigehen und sie mit Neugier betrachten, wurden die Inschriften bisher bis auf wenige Ausnahmen nicht übersetzt. Dies gilt auch für die rund 30 Inschriften der Martinskirche, die durch die Beleuchtung die Aufmerksamkeit von Konzertbesuchern und Teilnehmern feierlicher Anlässe auf sich ziehen. Beide Kirchen waren schon vielfach Gegenstand eingehender Untersuchungen und populärer Darstellungen. Oft wurden darin lateinische Grabinschriften abgebildet, doch auch hier fehlten Übersetzung und Kommentar, um sie zugänglich zu machen. Diese Lücke will der vorliegende Band schliessen: Jedes Epitaph ist mit einer Abbildung erfasst und gibt durch biografische Notizen Auskunft über die Verstorbenen. Ebenfalls erhältlich im Schwabe Verlag ist Band 1, Die lateinischen Grabinschriften in den Kreuzgängen des Basler Münsters.
- 2016
Die lateinischen Grabinschriften in den Kreuzgängen des Basler Münsters
- 407 stránek
- 15 hodin čtení
Die rund 120 lateinischen Grabinschriften im Basler Münster sind bislang weitgehend unübersetzt und bleiben vielen Betrachtern aufgrund zahlreicher Abkürzungen unverständlich. Ziel dieser Arbeit ist es, diese Inschriften zugänglich zu machen, indem die Abkürzungen aufgelöst und die Texte ins Deutsche übersetzt werden. Jede Inschrift wird mit einer fotografischen Abbildung versehen, die ihre Reliefs sichtbar macht. Nach einer kurzen biografischen Notiz über den Verstorbenen folgen Erläuterungen zu den sozialen und historischen Hintergründen sowie zur sprachlichen Gestaltung der Inschrift. Am Ende jeder Darstellung wird auf relevante Literatur verwiesen. Diese Sammlung basiert auf der Dissertation von Peter Buxtorf und bietet Einblicke in die bewegte Stadtgeschichte Basels, insbesondere im 16. und 17. Jahrhundert, mit Themen wie Humanismus, Reformation und den bildungspolitischen Kämpfen. Sie stellt bedeutende Familien wie Bauhin, Bernoulli und Merian vor und erinnert an das tragische Schicksal vieler früh verstorbener Jugendlicher sowie an die schwierige Lage vieler Frauen in einer von Männern dominierten Gesellschaft. Ein zweiter Band mit den lateinischen Inschriften in der Krypta und im Inneren des Münsters ist in Planung.
- 1997
Die hier erstmals übersetzte und kommentierte Schrift des Grammatikers, Philosophen und Theologen Victorinus ist die einzige erhaltene antike Monographie über die Theorie der Definition und des Definierens. In ihr erreicht die Fachsprache der Philosophie jene terminologische Exaktheit, welche den meisten lateinisch schreibenden Vorgängern des Victorinus gefehlt hat. Obwohl De definitionibus großen Einfluß auf die Mönchskultur des Mittelalters ausgeübt hatte, geriet sie später allmählich in Vergessenheit und wurde auch von der Forschung weitgehend vernachlässigt. Ziele der vorliegenden Arbeit sind, den Sinn des Textes durch Übersetzung und inhaltliche Interpretation zu erschließen wie auch den langen Traditionszusammenhang, in dem der spätantike Victorinus steht, durch eine Quellenanalyse aufzuzeigen.