Karl und Anna
Die Geschichte einer Liebesgeschichte von Leonhard Frank






Die Geschichte einer Liebesgeschichte von Leonhard Frank
Giovanni Battista Tiepolos grandiose Meisterwerke in der Würzburger Residenz bilden den Höhepunkt der Freskokunst im 18. Jahrhundert. Hans Steidle analysiert, wie Tiepolo nicht nur einen Malstil, sondern seinen malerischen Code entwickelt, der die barocke Symbolwelt in Frage stellt. Die Staatsbilder im Kaisersaal und das Weltbild im Treppenhaus untersucht er als vielschichtige und widersprüchliche Kunstwerke, die in vielerlei Weise das Weltbild um 1750 zwischen Absolutismus und Aufklärung verbildlichen und ausdrücken. Der Autor rekonstruiert und interpretiert die Entstehung der großen Deckenfresken als einen Dialog und Konflikt zwischen Mäzen und Künstler. Steidle verdeutlicht, wie die Malkunst Tiepolos, die eine überraschende Modernität besitzt, über die politischen Ziele der absoluten Fürstenmacht triumphiert.
Mit zeitreise geht ihr auf Entdeckungsfahrt durch die Geschichte! Übersichtliche Seiten, leicht verständliche Texte und großformatige Bilder wecken Interesse an der Geschichte. Ein Zeitstrahl zu jeder Themeneinheit und anschauliche Geschichtskarten sorgen für eine klare Orientierung in Zeit und Raum. Methoden-Seiten zeigen, wie man selbst Quellen und Materialien untersucht. Auf Projekt-Seiten könnt ihr manches aus der Vergangenheit selber ausprobieren. Auf besonderen Abschluss-Seiten könnt ihr Gelerntes wiederholen und euer Wissen sicher. Zeitreise multimedial - die CD-ROMS „Mittelalter/Frühe Neuzeit“ und „Das lange 19. Jahrhundert“ sind eng auf die Kapitel im Schülerbuch abgestimmt. Spaziergänge durch 3-D-Räume, Videos und Simulationen ermöglichen einen faszinierenden, multimedialen Geschichtsunterricht.
Geschichte und Wirkunsweise des Vernichtungswahns
Die konkrete deutsche Tat Auschwitz ist in ihrer Singularität zu begreifen, ohne das Band zur bürgerlichen Kälte und zur Totalität spätkapitalistischer Vergesellschaftungsformen ganz zu zerschneiden. Der erste Teil behandelt die verleugnete Kontinuität des Antisemitismus, beginnend mit vorindustrieller Judenfeindschaft und deren historischen Wurzeln in Städten wie Würzburg. Es wird untersucht, wie Antisemitismus als strukturelles Element der deutschen Nation fungierte, sowie die komplexen Beziehungen zwischen Emanzipation, Assimilation und Antisemitismus. Der zweite Teil reflektiert über Auschwitz und die Ermordung der Juden Europas, beleuchtet die Dialektik des Antisemitismus und analysiert die Perspektiven von Hannah Arendt und Martin Heidegger. Die deutsche Geschichtswissenschaft wird auf ihrem Weg zur normalen Nation kritisch betrachtet. Der dritte Teil thematisiert das Fortleben des Antisemitismus in der postfaschistischen Demokratie, einschließlich der Reflexionen über die Nachkriegszeit und den Antizionismus der Neuen Linken in der BRD. Es werden verschiedene Stimmen und Perspektiven beleuchtet, die sich mit den anhaltenden Antisemitismus-Diskursen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft auseinandersetzen, sowie persönliche Erfahrungen und Erinnerungen aus der Zeit des Nationalsozialismus.