Knihobot

Thomas Feitknecht

    Werner Weber
    Die Pionierin am Mikrofon
    • Die Pionierin am Mikrofon

      Trudi Weder-Greiner

      Trudi Weder-Greiner (1911–2002) prägte von 1940 bis 1957 das Programm des Schweizerischen Landessenders Beromünster. Generationen von Hörerinnen und Hörern erinnern sich bis heute an ihre Sendungen und ihre Stimme. Sie war eine Pionierin der Sendungen für Frauen und Jugendliche, denen sie eine Stimme verlieh. Nach der Heirat mit Fred A. Weder zog sie in die Westschweiz und war journalistisch, verlegerisch und politisch tätig. Sie wurde Gemeinderätin von Chardonne sur Vevey, gründete (gemeinsam mit ihrem Mann) die Aviatik-Jugendzeitschrift «Cockpit» und den Verlag Lexi, in dem sie Künstlermonografien und Sachbücher herausgab. Als Journalistin und Verlegerin wirkte sie weit über das Radio hinaus. Ihre Biografie, basierend auf umfangreichem Quellenstudium, ist zugleich ein Stück Medien-und Sozialgeschichte der Schweiz.

      Die Pionierin am Mikrofon2015
    • Werner Weber

      Briefwechsel des Literaturkritikers aus sechs Jahrzehnten

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      Während sechs Jahrzehnten prägte der NZZ-Feuilletonchef und Literaturprofessor Werner Weber (1919–2005) die Literatur seiner Zeit. Seine Korrespondenz lässt ein Stück Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts wieder aufleben. Er verkehrte selbstbewusst mit Thomas Mann und Hermann Hesse und war ein einfühlsamer Kritiker sowie Förderer junger Autoren. Als Erster veröffentlichte er Texte von Dürrenmatt, Frisch, Otto F. Walter, Hugo Loetscher, Adolf Muschg und Hermann Burger. Unpublizierte Briefwechsel mit Max Frisch, Emil Staiger, Karl Schmid und C. J. Burckhardt zeigen, dass der Zürcher Literaturstreit 1966/67 eine lange Vorgeschichte hatte. Menschlich berührend ist die Korrespondenz mit Paul Celan und Nelly Sachs, die Weber während ihres letzten Lebensjahres auf ihrem vom Holocaust überschatteten Weg begleitete. Aus Briefen an Weber: «Ich eile, Ihnen zu sagen, wie dankbar ergriffen ich bin von der tiefen Betrachtung, die Sie dem Krull-Roman gewidmet haben.» – Thomas Mann. «Sie machen aus der Kritik der Literatur eine Kunst.» – Marcel Reich-Ranicki. «Sie gewährten mir die Möglichkeiten zu publizieren, zu einer Zeit, wo wenige nach meinen Manuskripten fragten.» – Hugo Loetscher. «Es ist und bleibt mißlich, daß ein Kritiker Ihres Ranges nicht durch Bücher die Wirkung übt, die ihm zukäme.» – Hans Magnus Enzensberger.

      Werner Weber2009