Ein Vergleich der Kartierungen der Erdgeschossnutzung in der Bad Säckinger Innenstadt von 2000 bis 2002 zeigt eine Abnahme des Einzelhandels und einen Anstieg der Dienstleistungen und des Leerstandes. Das Verhältnis zwischen Einzelhandels- und Dienstleistungsnutzungen ist 2002 ausgeglichen (je 35%). Innerhalb des Einzelhandels ist eine Verschiebung vom episodischen zum periodischen Bedarf festzustellen. Da vor allem der Einzelhandel zur Belebung und Urbanität beiträgt, deutet die derzeitige Entwicklung auf einen möglichen Verlust der Angebotsvielfalt und Innenstadtattraktivität. Die Befragung von 115 Einzelhändlern und Dienstleistern bestätigt, dass der Einzelhandel in Bad Säckingen mit Problemen zu kämpfen hat. 90% der Befragten sind der Meinung, dass die Attraktivität Bad Säckingens gesteigert werden müsste, angeführt werden vor allem eine konsequentere Einhaltung der Verkehrsberuhigung und ein anderer Branchenmix. Die Eröffnung des Geschäftszentrums Lohgerbe hat zu keinen Veränderungen der Kunden- oder Umsatzzahlen geführt. Die Migros ist knapp ein Jahr nach der Eröffnung weder die befürchtete Konkurrenz noch der erwartete Frequenzbringer.
Rita Schneider Sliwa Knihy






Informationskompetenz in der Geographie - Beschaffung und Nutzung von Informationsquellen
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Im Fokus der Studie standen die Beschaffung und Nutzung sowohl herkommlicher als auch neuer Informationsquellen durch Studierende und Absolventen der Geographie. Diese haben sich im Zeitalter neuer Kommunikationsmittel und im Zuge des Internets grundlegend verandert. Untersucht wurde, ob und aus welchen Grunden die Befragten ausgewahlte Fachzeitschriften lesen. Ebenso interessant ist die Identifikation relevanter Themengebiete von Fachzeitschriften. Die Ergebnisse lassen sich in vielfaltigen Bereichen verwenden. Beispielsweise konnen diese fur die Bibliothek oder die Mediathek der Universitat Basel eine Entscheidungsgrundlage sein, ihr Angebot an Fachzeitschriften fur Besucher attraktiver zu gestalten.
Internationale Fachkräfte in Basel - Integration und Image von Basel
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Überholte Annahmen zu revidieren und den Blick für wichtige Details in diesem Bereich zu schärfen, um ggfs. die Rahmenbedingungen für eine migrantengerechtere Integrationspolitik anpassen zu können.
Quartieren kommt im globalen Standortwettbewerb eine besondere Bedeutung zu, da sie Wirtschaftsstandorte sind und das Image einer Stadt prägen. In Basel haben gesamtgesellschaftliche Veränderungen, wie Migration, die Wahrnehmung und Identität von Quartieren beeinflusst. Diese Studie fokussiert auf das Image und die wahrgenommene Identität ausgewählter Basler Quartiere. Es wird untersucht, wie Bewohner ihr Quartier beschreiben, wie stark ihr Zugehörigkeitsgefühl ist, welche Assoziationen sie haben, wie oft sie andere Quartiere besuchen, ihre Bewertung der Lebensqualität und die wahrgenommenen Probleme in eigenen und anderen Quartieren. Die Daten sollen Aufschluss darüber geben, inwiefern Bewohner ein Zugehörigkeitsgefühl auf verschiedenen Ebenen (Ethnie, Quartier, Stadtteil) entwickeln. Zudem wird untersucht, wie Wohnquartiere im Vergleich zu Einkaufs- und Unterhaltungszentren erlebt werden und welchen Einfluss dies auf das Quartiersimage hat. Auch die Auswirkungen von Überalterung, Zuzug von Ausländern und großräumigen Umbauten wie Rückbau, Gentrifikation oder der Umnutzung ehemaliger Industriezonen werden betrachtet. Schließlich wird analysiert, inwiefern die historische Wurzel der Quartiere das heutige Image mitbestimmt.
Eine neue Studie zur Konsumentenstruktur und zum Einkaufsverhalten im Raum Basel untersucht den Einfluss von Einkaufszentren auf den innerstädtischen Detailhandel. Die Etablierung solcher Zentren, inspiriert von den USA der 1950er Jahre, hat in vielen Ländern, einschließlich der Schweiz, zu einem Strukturwandel geführt. In Basel entstanden in den letzten zehn Jahren Einrichtungen wie der St. Jakob-Park und das Stücki Shopping. Es besteht die Sorge, dass die Vielzahl an Einkaufsmöglichkeiten die wirtschaftliche Lage des innerstädtischen Handels beeinträchtigen könnte. Die Studie analysiert, wie Angebote und Ambiente von Einkaufszentren die etablierten Geschäfte in Basel beeinflussen. Dazu wurden 2032 Kunden und Passanten im Frühjahr 2011 an verschiedenen Standorten befragt, darunter drei Einkaufszentren und zwei Einkaufsstraßen. Der Fragebogen erfasste sozioökonomische Merkmale der Befragten, ihre Wahl der Transportmittel, Einkaufsverhalten, damit verbundene Aktivitäten und Kundenzufriedenheit. Die Ergebnisse bieten interessante Einblicke und wertvolle Anregungen zur Stärkung des innerstädtischen Detailhandels in Basel.
Schweiz
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Die vorliegende Länderkunde bietet den aktuell umfassendsten Überblick über die geographischen, ökonomischen, historischen und politischen Aspekte der Schweiz. Rita Schneider-Sliwa folgt dabei mit ihrem hochkarätigen Autorenteam einem interdisziplinären Ansatz und geht neben einer Darstellung der naturräumlichen Grundlagen, der Geschichte und des politischen Systems auch Fragen zur kulturellen Vielfalt und der komplexen Sprachlandschaft nach. Darüber hinaus werden in dem Buch verschiedene Entwicklungsprozesse erläutert, die das aktuelle Gesicht der Schweiz stark prägen: Neben der Tertiärisierung und dem Strukturwandel im ländlichen Raum gehen die Autoren auch auf neue Raumplanungskonzepte, auf den Umgang mit dem Klimawandel und anderen Naturgefahren sowie auf die Bedeutung und die Auswirkungen des Tourismus ein. Schließlich wird die Schweiz durch eine Darstellung ihrer politischen und wirtschaftlichen Position innerhalb Europas und der Welt in einen größeren Bezugsrahmen gesetzt.
Ziel der Studie war, das Vorhandensein eines grenzüberschreitenden regionalen Bewusstseins von Studierenden in der TriRhena zu untersuchen. Die Studie von 2009 zur Regionalen Identität in der Regio TriRhena erfasste Studierende an den Standorten Basel, Mulhouse und Freiburg im Breisgau (Stichprobengrösse: 1313 Befragte, davon 651 aus Basel, 395 aus Mulhouse sowie 267 aus Freiburg). Der Fokus wurde auf Studierende gelegt, weil sie als junge Generation und mit gehobener Ausbildung die zukünftige Entscheidungsträgerkohorte darstellen, ihre Meinungen also in besonderem Masse dazu beitragen wird, die Regio TriRhena regionalzukunftsfähig zu gestalten
