Knihobot

Robert Bober

    17. listopad 1931
    Quoi de neuf sur la guerre ?
    Laissées-pour-compte
    Ellis Island
    Wer einmal die Augen öffnet, kann nicht mehr ruhig schlafen
    Berg und Beck
    • Paris, Anfang der 60er Jahre: Der junge Bernard Appelbaum bekommt eine Statistenrolle in »Jules und Jim« – durch Truffauts Assistenten, einen gewissen Robert Bober, der nach dem Krieg sein Betreuer in einem Ferienlager für jüdische Kinder war. Auch wenn die Caféhausszene mit Bernard später gestrichen wird: der Film greift tief in sein Leben ein. Denn nach der Kinopremiere erzählt ihm seine Mutter die Geschichte einer anderen Liebe zu dritt, die sie mit seinem Vater Yankel, der nicht aus Auschwitz zurückkam, und Leizer, dem früh verstorbenen Stiefvater, verband. Bernard macht sich auf die Suche: nach seinen eigenen Ursprüngen, aber auch nach den Spuren einer verdrängten Geschichte, eines von Krieg und Kollaboration gezeichneten Paris. In einer schlichten Sprache von unerhörter Eindringlichkeit hat Robert Bober ein Buch der Erinnerung geschrieben, in dem die große Geschichte und persönlichste Erinnerungen sich kreuzen und auf vielfältigste Weise ineinander laufen: lebendig und nostalgisch, traurig und lustig zugleich, wie die Bilder von Robert Doisneau.

      Wer einmal die Augen öffnet, kann nicht mehr ruhig schlafen2011
      3,5
    • Laissées-pour-compte

      • 235 stránek
      • 9 hodin čtení

      Entre 1949 et 1964, dans l'atelier de couture de monsieur Albert, trois vestes sont boudées par des clients. Elles vont d'abord se languir dans l'atelier mais découvrir aussi qu'elles sont douées de pensée et de parole. Tout en s'interrogeant sur les raisons qui les ont mises dans cette situation, elles commentent ce qui se passe sous leurs yeux. Puis, chacune partira vers son destin.

      Laissées-pour-compte2005
      3,4
    • Berg und Beck

      • 192 stránek
      • 7 hodin čtení

      »Bücher, aus denen wir klüger hervorgehen, als wir waren, sind die wahrhaftig erzählten. Dies ist eines davon.« Jochen Jung in der ›Zeit‹ Marcel ist dreizehn. In Auschwitz hat er schwer verletzt eine Erschießungsaktion überlebt und wurde zum Liebling eines deutschen Offiziers. Jahre nach der Befreiung terrorisiert er im Waisenheim von Andrésy bei Paris die anderen Kinder. »In Auschwitz war ich frei. Da konnte ich die Hunde auf die Juden hetzen«, brüllt Marcel. Jude ist er selber, so wie die anderen im Heim. Sie alle sind Überlebende, allein zurückgeblieben mit Alptraumbildern im Kopf, teils wehrlos, teils selbst brutal geworden. Diese schwierigen Fälle zu betreuen ist zu Beginn der fünfziger Jahre die Arbeit von Joseph Berg. Er begleitet das Leben der Kinder, ihre Suche nach Normalität, begeistert sie für Jazz und die Marx-Brothers, Rollschuhfahren und die Tour de France und versucht, ihnen ein Stück normales Leben zurückzugeben. Dabei schreibt er Briefe an seinen verlorenen Freund Henri Beck, Briefe, von denen er weiß, daß sie niemals gelesen werden, denn auch Henri wurde im Zuge der großen Juden-Razzia in Paris verhaftet und deportiert.

      Berg und Beck2000
      4,0
    • Quoi de neuf sur la guerre ?

      • 392 stránek
      • 14 hodin čtení

      C'est l'après-guerre dans l'atelier de M. Albert. On coud, on plie, on presse, et on commente les petites choses de la vie, qui reprend comme elle peut. Les grandes personnes réapprennent à rire, y compris des douleurs qui les ont blessées ; les petits consolent leurs chagrins adultes et peinent à rêver des rêves enfantins. La guerre est passée par là, et avec elle des événements inconcevables. Au travers d'anecdotes marquantes, l'univers des meurtris se reconstruit. L'accompagnement pédagogique s'attache à la polyphonie et aux aspects autobiographiques du roman (oralité, place du narrateur, intervention de l'Histoire). L'humour fait l'objet d'une analyse et est proposé comme sujet de réflexion : quelles sont ses vertus et ses limites ? Une longue interview de Robert Bober met en lumière l'élaboration de ce premier roman.

      Quoi de neuf sur la guerre ?1995
      3,6