The Kunsthistorisches Institut Bonn, Yesterday and Today. The imposing presence of architecture captured in the absence of that is the defining characteristic of the photographs with which Candida Höfer (b. 1944, Eberswalde; lives and works in Cologne) has risen to international renown. In 1992, she captured the Kunsthistorisches Institut der Rheinischen Friedrich- Wilhelms-Universität Bonn in ten analogue black-and-white pictures that have not been on public display. In 2020, Höfer returned to the institute to take more pictures using a digital camera. The two series now make their public début in the institute’s halls and are gathered in this book. Undertaking a historically and aesthetically captivating comparison, Höfer probes the ways in which university life has changed over almost three decades. Candida Höfer was a member of Bernd Becher’s inaugural photography class at the Kunstakademie Düsseldorf. Her works were shown at documenta 11 in 2002, and in 2003, she and Martin Kippenberger represented Germany at the 50th Biennale di Venezia.
Harald Wolter von dem Knesebeck Pořadí knih (chronologicky)


Das Mainzer Evangeliar
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Der mächtige Mainzer Erzbischof gilt als Stifter oder Adressat dieser Prachthandschrift aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Der unbekannte Meister knüpft bewusst an die Tradition der goldenen Evangelienbücher aus karolingischer und ottonischer Zeit an, während er stilistisch im Zeichen der neuen gotischen Ära steht. Beeinflusst von der aufkommenden gotischen Architektur und Plastik, verbreitete sich im 13. Jahrhundert der Zackenstil, der hier in reinster Form präsentiert wird. Ein virtuoser Bilderzyklus visualisiert in zahlreichen Miniaturen Szenen aus dem Neuen Testament, wobei die Fülle der Darstellungen zum Leben Jesu einzigartig für diese Zeit ist. Kindheitsgeschichte, Jesu Wunder, Passion, Kreuzestod, Beweinung und Auferstehung werden eindrucksvoll auf Goldgrund und in tief leuchtenden Farben dargestellt. Der thematische Einfluss der christologischen Bilderzyklen aus Reichenau und Trier-Echternach ist spürbar. Der prachtvolle Begleitband zur Sonderausstellung in Mainz zur Faksimiliierung des Codex beleuchtet die Entstehungsgeschichte und liturgische Funktion der Handschrift. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung des künstlerischen Programms und der Ausstattung. Die reich illustrierte Darstellung ist ein Glanzlicht der frühgotischen Buchmalerei und ein Augenschmaus für Freunde der Buchmalerei.