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Werkauswahl I.

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Le Journal métaphysique besteht aus einem Satz philosophischer Notizen, die Tag für Tag verfasst wurden. Er umfasst zwei Teile: der erste, geschrieben von 1913 bis 1914, der zweite von 1915 bis 1923. Der offensichtliche Stilunterschied zwischen den beiden Teilen liegt darin, dass sich unter dem Druck des Krieges das Denken des Autors zunehmend konkret und existenziell ausrichtete, was im Journal métaphysique eine der ersten Ausdrucksformen in Frankreich fand. Es geht nicht um Existentialismus, sondern um eine Thematik der Existenz, die in ihrer Spezifität durch eine Reflexion entsteht, die sich immer mehr auf den eigenen Körper (im Gegensatz zum Körper-Objekt oder Instrument), auf das Empfinden als eine Art des Seins in der Welt, auf das Gedächtnis, auf den Willen usw. konzentriert. Metaphysische Phänomene wie Telepathie, Gedankenlesen usw. werden besonders aufmerksam betrachtet, und der Autor fragt sich, ob es nicht angebracht wäre, die gemeinhin vorausgesetzte Beziehung zwischen dem Psychologischen und dem Metapsychischen umzukehren und ob der Schlüssel zu den sogenannten normalen Phänomenen nicht im Über-Normalen gesucht werden sollte.

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Werkauswahl I., Gabriel Marcel

Jazyk
Rok vydání
1992
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Titul
Werkauswahl I.
Jazyk
německy
Vydavatel
Schöningh
Rok vydání
1992
Vazba
pevná
ISBN10
350675341X
ISBN13
9783506753410
Série
Hodnocení
3 z 5
Anotace
Le Journal métaphysique besteht aus einem Satz philosophischer Notizen, die Tag für Tag verfasst wurden. Er umfasst zwei Teile: der erste, geschrieben von 1913 bis 1914, der zweite von 1915 bis 1923. Der offensichtliche Stilunterschied zwischen den beiden Teilen liegt darin, dass sich unter dem Druck des Krieges das Denken des Autors zunehmend konkret und existenziell ausrichtete, was im Journal métaphysique eine der ersten Ausdrucksformen in Frankreich fand. Es geht nicht um Existentialismus, sondern um eine Thematik der Existenz, die in ihrer Spezifität durch eine Reflexion entsteht, die sich immer mehr auf den eigenen Körper (im Gegensatz zum Körper-Objekt oder Instrument), auf das Empfinden als eine Art des Seins in der Welt, auf das Gedächtnis, auf den Willen usw. konzentriert. Metaphysische Phänomene wie Telepathie, Gedankenlesen usw. werden besonders aufmerksam betrachtet, und der Autor fragt sich, ob es nicht angebracht wäre, die gemeinhin vorausgesetzte Beziehung zwischen dem Psychologischen und dem Metapsychischen umzukehren und ob der Schlüssel zu den sogenannten normalen Phänomenen nicht im Über-Normalen gesucht werden sollte.