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Balthus

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Im Frühjahr 2016 zeigt das Kunstforum in Wien erstmals in Österreich eine Retrospektive zum Werk Balthasar Klossowski de Rolas, genannt »Balthus«. Geboren 1908 in Paris als Sohn polnisch-russischer Eltern erlebt Balthus eine Kindheit zwischen Paris, Bern, Berlin und Genf. Ausgehend von den Meistern des italienischen Quattrocento entwickelte sich seine Malerei, die der Gegenständlichkeit immer verbunden blei- ben wird, über die Auseinandersetzung mit dem Surrealismus und der Neuen Sachlichkeit. Balthus wird in diesem Projekt anhand seiner wichtigsten Themen verstanden werden: Straße und Stadt im Gegensatz zu pastoraler Natur, das klassische Porträt, der weibliche Akt, vorwiegend exerziert an adoleszierenden jungen Mädchen. Ein eigenes Kapitel ist Balthus’ Entwürfen für das Theater gewidmet, in dessen Zentrum die 1950 für das Festival in Aix en Provence entstandenen Dekors für Mozarts Cosí fan tutte stehen. Innerhalb seiner durchgehend strukturierten und keinerlei expressive Elemente zulassenden Malerei gilt es, die geheimnisvolle, archaische und auch unheimliche Aura der Balthusschen Bilder zu erkunden, Bildwelten zu erforschen, die in ihren Gestalten die Fantasie unserer Kindheit hervorrufen – und auch einer gewissen Grausamkeit nicht entbehren.

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Balthus, Balthus

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Rok vydání
1993
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Titul
Balthus
Jazyk
německy
Autoři
Balthus
Vydavatel
Seemann
Rok vydání
1993
Vazba
měkká
Počet stran
158
ISBN10
3363005873
ISBN13
9783363005875
Série
Hodnocení
4,35 z 5
Anotace
Im Frühjahr 2016 zeigt das Kunstforum in Wien erstmals in Österreich eine Retrospektive zum Werk Balthasar Klossowski de Rolas, genannt »Balthus«. Geboren 1908 in Paris als Sohn polnisch-russischer Eltern erlebt Balthus eine Kindheit zwischen Paris, Bern, Berlin und Genf. Ausgehend von den Meistern des italienischen Quattrocento entwickelte sich seine Malerei, die der Gegenständlichkeit immer verbunden blei- ben wird, über die Auseinandersetzung mit dem Surrealismus und der Neuen Sachlichkeit. Balthus wird in diesem Projekt anhand seiner wichtigsten Themen verstanden werden: Straße und Stadt im Gegensatz zu pastoraler Natur, das klassische Porträt, der weibliche Akt, vorwiegend exerziert an adoleszierenden jungen Mädchen. Ein eigenes Kapitel ist Balthus’ Entwürfen für das Theater gewidmet, in dessen Zentrum die 1950 für das Festival in Aix en Provence entstandenen Dekors für Mozarts Cosí fan tutte stehen. Innerhalb seiner durchgehend strukturierten und keinerlei expressive Elemente zulassenden Malerei gilt es, die geheimnisvolle, archaische und auch unheimliche Aura der Balthusschen Bilder zu erkunden, Bildwelten zu erforschen, die in ihren Gestalten die Fantasie unserer Kindheit hervorrufen – und auch einer gewissen Grausamkeit nicht entbehren.