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Sizilien im Mittelalter

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Dem Autor, Sizilien-Spezialist, ist Trinacria (die Dreieckige), das eingangs des behandelten Zeitraumes im Kräftedreieck Ostrom - lateinischer Westen - Sarazenen lag, zugleich Brennpunkt mediterraner Historie und geeignetes Exempel für seinen verhaltenen Geschichtspessimismus. Vom Vorabend der islamischen Eroberung über deren Vollendung, den Sieg der Normannen, die Stauferzeit und die des Hauses Anjou erzählt Rill den Fortgang der Ereignisse und die Entwicklung der Verhältnisse bis zur Sizilanischen Vesper. Virtuos, keineswegs unkritisch bedient er sich der Quellen, ohne den Vorwurf freien Umgangs mit Geschichte zu provozieren. Das Buch ist gut lesbar, der Gegenstand räumlich und zeitlich zwar eingeschränkt, dennoch nicht zu fern für öffentliche Bibliotheken. Nach M. I. Finley (zuletzt BA 6/93; in gekürzter Fassung), der von den Anfängen bis ins 20. Jahrhundert reicht, und dem populären W. Graubner (BA 9/88), der ebenfalls mit der Sizilianischen Vesper endet. (3)

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Sizilien im Mittelalter, Bernd Rill

Jazyk
Rok vydání
1995
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(pevná)
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Titul
Sizilien im Mittelalter
Jazyk
německy
Autoři
Bernd Rill
Vydavatel
Belser
Rok vydání
1995
Vazba
pevná
Počet stran
335
ISBN10
3763023186
ISBN13
9783763023189
Série
Anotace
Dem Autor, Sizilien-Spezialist, ist Trinacria (die Dreieckige), das eingangs des behandelten Zeitraumes im Kräftedreieck Ostrom - lateinischer Westen - Sarazenen lag, zugleich Brennpunkt mediterraner Historie und geeignetes Exempel für seinen verhaltenen Geschichtspessimismus. Vom Vorabend der islamischen Eroberung über deren Vollendung, den Sieg der Normannen, die Stauferzeit und die des Hauses Anjou erzählt Rill den Fortgang der Ereignisse und die Entwicklung der Verhältnisse bis zur Sizilanischen Vesper. Virtuos, keineswegs unkritisch bedient er sich der Quellen, ohne den Vorwurf freien Umgangs mit Geschichte zu provozieren. Das Buch ist gut lesbar, der Gegenstand räumlich und zeitlich zwar eingeschränkt, dennoch nicht zu fern für öffentliche Bibliotheken. Nach M. I. Finley (zuletzt BA 6/93; in gekürzter Fassung), der von den Anfängen bis ins 20. Jahrhundert reicht, und dem populären W. Graubner (BA 9/88), der ebenfalls mit der Sizilianischen Vesper endet. (3)