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Zur eisenzeitlichen Besiedlung des Dürrnberges bei Hallein

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Salzminen und Gräberfelder [Ha C bis LT C] des Dürrnberges bei Salzburg sind bekannt, Siedlungsfunde, hauptsächlich Keramik, werden hier erstmals systematisch vorgelegt. Mit einer Spanne von Ha D [evtl. Ha C] bis LT D2 bildet sie den dauerhaftesten Komplex der Epoche. Es folgt eine Phase von 50 n. Chr. bis ins 2. Jh. Die Keramikstudie berücksichtigt Veränderungen der Gefäßform, Technik und Dekoration, wichtig sind eiförmige Töpfe und Graphittonware. Die Chronologie beruht auf Merkmalskombination und -verbreitung, festdatierten Funden, Grabfunden und Material anderer Siedlungen. Siedelstellen und Besiedlungsintensität variieren im Laufe der Zeit, einzig der Dürrnberggipfel bleibt stetig besiedelt. Die Gräberfelder liegen am Rande der Siedlungen und wandern mit. Kleinfunde aus Glas, Sapropelit oder Metall wurden vor Ort produziert, ebenso Nahrung, Textilien und Holzgerät. Kontakte im Alpenraum, nach Bayern, Böhmen und Germanien sind belegt. Die absolute Chronologie der Siedlungen steht im Gegensatz zur Gräberchronologie im Einklang mit den C14-Daten und Dendrodaten aus den Salzminen und bestätigt diese in ihrer Richtigkeit.

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Zur eisenzeitlichen Besiedlung des Dürrnberges bei Hallein, Cordula Brand

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1995
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Titul
Zur eisenzeitlichen Besiedlung des Dürrnberges bei Hallein
Jazyk
německy
Vydavatel
Leidorf
Rok vydání
1995
Vazba
měkká
Počet stran
433
ISBN10
3924734372
ISBN13
9783924734374
Série
Anotace
Salzminen und Gräberfelder [Ha C bis LT C] des Dürrnberges bei Salzburg sind bekannt, Siedlungsfunde, hauptsächlich Keramik, werden hier erstmals systematisch vorgelegt. Mit einer Spanne von Ha D [evtl. Ha C] bis LT D2 bildet sie den dauerhaftesten Komplex der Epoche. Es folgt eine Phase von 50 n. Chr. bis ins 2. Jh. Die Keramikstudie berücksichtigt Veränderungen der Gefäßform, Technik und Dekoration, wichtig sind eiförmige Töpfe und Graphittonware. Die Chronologie beruht auf Merkmalskombination und -verbreitung, festdatierten Funden, Grabfunden und Material anderer Siedlungen. Siedelstellen und Besiedlungsintensität variieren im Laufe der Zeit, einzig der Dürrnberggipfel bleibt stetig besiedelt. Die Gräberfelder liegen am Rande der Siedlungen und wandern mit. Kleinfunde aus Glas, Sapropelit oder Metall wurden vor Ort produziert, ebenso Nahrung, Textilien und Holzgerät. Kontakte im Alpenraum, nach Bayern, Böhmen und Germanien sind belegt. Die absolute Chronologie der Siedlungen steht im Gegensatz zur Gräberchronologie im Einklang mit den C14-Daten und Dendrodaten aus den Salzminen und bestätigt diese in ihrer Richtigkeit.