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Personalstrategien in Klein- und Mittelbetrieben

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Diese Arbeit untersucht Personalstrategien in kleinen und mittleren Unternehmen auf Basis einer transaktionskostentheoretisch gestützten empirischen Analyse. Es wird aufgezeigt, welche Personalstrategien gewählt werden, die Gründe für diese Entscheidungen und inwieweit die Wahl der Strategie das Problem einer unzureichenden Versorgung mit qualifizierten Arbeitskräften beeinflusst. Die Ergebnisse bestätigen die Hypothesen der Transaktionskostentheorie: Unternehmen, die spezifische Qualifikationen benötigen, bevorzugen eine Stabilisierungsstrategie, die auf langfristiger Nutzung des Humankapitals abzielt. Bei unspezifischen Qualifikationen hingegen setzen die Betriebe auf eine Anpassungsstrategie, die durch häufiges Einstellen und Entlassen geprägt ist. Unternehmen mit einer Stabilisierungsstrategie haben weniger Probleme mit Arbeitskräftemangel, sind jedoch stärker von einem Überhang an Arbeitskräften betroffen. Zudem leistet die Arbeit einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Transaktionskostentheorie, indem nachgewiesen wird, dass Vertrauen zwischen Unternehmen und Arbeitskräften genauso effektiv gegen ungewollte Kündigungen schützt wie die in der Theorie vorgesehenen Mechanismen. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen der Entwicklung praxisorientierter Empfehlungen für den effektiven Einsatz und die Nutzung des betrieblichen Humankapitals.

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Personalstrategien in Klein- und Mittelbetrieben, Frank Kullak

Jazyk
Rok vydání
1995
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Titul
Personalstrategien in Klein- und Mittelbetrieben
Jazyk
německy
Vydavatel
Hampp
Rok vydání
1995
Počet stran
362
ISBN10
3879881472
ISBN13
9783879881475
Série
Anotace
Diese Arbeit untersucht Personalstrategien in kleinen und mittleren Unternehmen auf Basis einer transaktionskostentheoretisch gestützten empirischen Analyse. Es wird aufgezeigt, welche Personalstrategien gewählt werden, die Gründe für diese Entscheidungen und inwieweit die Wahl der Strategie das Problem einer unzureichenden Versorgung mit qualifizierten Arbeitskräften beeinflusst. Die Ergebnisse bestätigen die Hypothesen der Transaktionskostentheorie: Unternehmen, die spezifische Qualifikationen benötigen, bevorzugen eine Stabilisierungsstrategie, die auf langfristiger Nutzung des Humankapitals abzielt. Bei unspezifischen Qualifikationen hingegen setzen die Betriebe auf eine Anpassungsstrategie, die durch häufiges Einstellen und Entlassen geprägt ist. Unternehmen mit einer Stabilisierungsstrategie haben weniger Probleme mit Arbeitskräftemangel, sind jedoch stärker von einem Überhang an Arbeitskräften betroffen. Zudem leistet die Arbeit einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Transaktionskostentheorie, indem nachgewiesen wird, dass Vertrauen zwischen Unternehmen und Arbeitskräften genauso effektiv gegen ungewollte Kündigungen schützt wie die in der Theorie vorgesehenen Mechanismen. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen der Entwicklung praxisorientierter Empfehlungen für den effektiven Einsatz und die Nutzung des betrieblichen Humankapitals.