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Egozentrismus, Selbstverwirklichung und Moral

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Der Band präsentiert empirische Befunde zu überzogenen Ansprüchen und Egozentrismus bei Kindern und Jugendlichen, die die psychologischen Besonderheiten einer Selbstverwirklichungsgesellschaft aufzeigen. Dies birgt die Gefahr einer negativen Entwicklung hin zu einer Gesellschaft, in der Verantwortung und Selbstverwirklichung nicht integriert sind. Im Rahmen des SEIM-Projekts werden empirische Belege durch eine Stichprobe von 1417 Kindern und Jugendlichen (8 bis 18 Jahre) aller Schularten erarbeitet. Die Untersuchung basiert auf mehreren Fragebögen zur Selbst- und Fremdbeurteilung der Schüler sowie Fragen an die Eltern zu Erziehungseinstellungen und -verhalten. Die Ergebnisse zeigen ein erhebliches Maß an anspruchsvollen Zielen der Selbstverwirklichung, verbunden mit Egozentrismus bis hin zu Egoismus. Ein Vergleich mit einer Erwachsenenstichprobe verdeutlicht, dass hohe Ansprüche und Egozentrismus nicht nur entwicklungspsychologisch, sondern auch zeitbedingt sind, was negative Merkmale einer zukünftigen egozentrischen Gesellschaft vorwegnimmt. Die Analyse nutzt multivariate Entmischungsverfahren, die in einem eigenen Methodenkapitel erläutert werden. Der Band schließt mit einer Bestandsaufnahme der wichtigsten Befunde und weist auf mögliche gesellschaftliche Konsequenzen und Gefahren hin, während Vorschläge zur Abwendung einer negativen Entwicklung unterbreitet werden.

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Egozentrismus, Selbstverwirklichung und Moral, Ekkehard F. Kleiter

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Rok vydání
1999
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Jazyk
německy
Rok vydání
1999
Vazba
měkká
Počet stran
255
ISBN10
3892718563
ISBN13
9783892718567
Série
Anotace
Der Band präsentiert empirische Befunde zu überzogenen Ansprüchen und Egozentrismus bei Kindern und Jugendlichen, die die psychologischen Besonderheiten einer Selbstverwirklichungsgesellschaft aufzeigen. Dies birgt die Gefahr einer negativen Entwicklung hin zu einer Gesellschaft, in der Verantwortung und Selbstverwirklichung nicht integriert sind. Im Rahmen des SEIM-Projekts werden empirische Belege durch eine Stichprobe von 1417 Kindern und Jugendlichen (8 bis 18 Jahre) aller Schularten erarbeitet. Die Untersuchung basiert auf mehreren Fragebögen zur Selbst- und Fremdbeurteilung der Schüler sowie Fragen an die Eltern zu Erziehungseinstellungen und -verhalten. Die Ergebnisse zeigen ein erhebliches Maß an anspruchsvollen Zielen der Selbstverwirklichung, verbunden mit Egozentrismus bis hin zu Egoismus. Ein Vergleich mit einer Erwachsenenstichprobe verdeutlicht, dass hohe Ansprüche und Egozentrismus nicht nur entwicklungspsychologisch, sondern auch zeitbedingt sind, was negative Merkmale einer zukünftigen egozentrischen Gesellschaft vorwegnimmt. Die Analyse nutzt multivariate Entmischungsverfahren, die in einem eigenen Methodenkapitel erläutert werden. Der Band schließt mit einer Bestandsaufnahme der wichtigsten Befunde und weist auf mögliche gesellschaftliche Konsequenzen und Gefahren hin, während Vorschläge zur Abwendung einer negativen Entwicklung unterbreitet werden.