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Rechtsextremismus und politische Bildung in BRD und DDR

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Diplomica

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Beide deutsche Nachkriegsstaaten legitimierten ihre gesellschaftliche Ordnung über den Bruch mit der nationalsozialistischen Vergangenheit – daher stellte die demonstrative öffentliche Verwendung von NS-Symbolen und -Parolen sowohl für die BRD als auch für die DDR eine staatsfeindliche Provokation dar. Wie gingen Öffentlichkeit und politische Instanzen in der Bundesrepublik Deutschland und in der DDR von den ausgehenden 50er Jahren bis Mitte der 60er Jahre mit diesen „Vorfällen“ um? Inwieweit wurden diese Ereignisse interpretiert als Wissens- oder Erziehungsdefizit, inwiefern wurden Forderungen an Elternhäuser, schulische und außerschulische Bildungsträger formuliert? Gegenstand der vorliegenden Untersuchung ist der öffentliche (bzw. in der DDR der nicht-öffentliche) Umgang mit rechtsextremistischen Ereignissen, wodurch sich Aufschlüsse über die unterschiedliche politische Kultur der beiden deutschen Staaten ergeben. Hierzu wurden für die Bundesrepublik gedruckte Quellen, für die DDR ungedruckte, also nicht-öffentliche, Quellen aus den Beständen des Bundesarchivs herangezogen. Ausgangspunkt bildet dabei jeweils eine Darstellung der bildungspolitischen Entwicklungen seit Kriegsende, insbesondere der westlichen „Re-education“-Politik und der „antifaschistischen“ Erziehungspolitik in der SBZ/ DDR

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Rechtsextremismus und politische Bildung in BRD und DDR, Miriam Gripp

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2003
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