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Chronische Schmerzsyndrome in der Gynäkologie: Unterbauchschmerzen und Vulvodynie

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Die Untersuchung fokussiert sich auf eine Neuorientierung von Diagnostik und Therapie bei chronischen gynäkologischen Schmerzsyndromen, insbesondere Chronic Pelvic Pain Syndrome (CPPS) und Chronic Vulvar Pain Syndrome (CVPS). Es besteht ein erheblicher Forschungsbedarf, da die bestehenden Modelle zum chronischen Unterbauchschmerz im gynäkologischen Bereich sowie die angewendete Differentialdiagnostik und die Therapieansätze nicht ausreichen, um das Krankheitsbild adäquat zu erfassen und eine dauerhafte Besserung zu erreichen. Immer wiederkehrende invasive Diagnostik- und Therapieformen, oft mit Organentfernungen, führen häufig nicht zu einer Linderung der Beschwerden. In der Frauenheilkunde wird das Verständnis von CPPS häufig auf gynäkologische Differentialdiagnosen beschränkt, während ein psychosomatisches Verständnis oft nur dann akzeptiert wird, wenn keine gynäkologischen Organbefunde vorliegen. Dies ist besonders bemerkenswert, da bereits in den 80er Jahren in der internationalen Literatur Hinweise auf die Unabhängigkeit psychischer Faktoren vom gynäkologischen Organbefund dokumentiert wurden. Zudem ist die Reduktion der Diagnostik und Therapie auf die Frauenheilkunde problematisch, da internistische und insbesondere orthopädische Komorbiditäten ebenfalls berücksichtigt werden sollten.

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Chronische Schmerzsyndrome in der Gynäkologie: Unterbauchschmerzen und Vulvodynie, Ruth Bodden-Heidrich

Jazyk
Rok vydání
2004
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Titul
Chronische Schmerzsyndrome in der Gynäkologie: Unterbauchschmerzen und Vulvodynie
Jazyk
německy
Vydavatel
Shaker
Rok vydání
2004
Vazba
měkká
Počet stran
233
ISBN10
3832234411
ISBN13
9783832234416
Série
Anotace
Die Untersuchung fokussiert sich auf eine Neuorientierung von Diagnostik und Therapie bei chronischen gynäkologischen Schmerzsyndromen, insbesondere Chronic Pelvic Pain Syndrome (CPPS) und Chronic Vulvar Pain Syndrome (CVPS). Es besteht ein erheblicher Forschungsbedarf, da die bestehenden Modelle zum chronischen Unterbauchschmerz im gynäkologischen Bereich sowie die angewendete Differentialdiagnostik und die Therapieansätze nicht ausreichen, um das Krankheitsbild adäquat zu erfassen und eine dauerhafte Besserung zu erreichen. Immer wiederkehrende invasive Diagnostik- und Therapieformen, oft mit Organentfernungen, führen häufig nicht zu einer Linderung der Beschwerden. In der Frauenheilkunde wird das Verständnis von CPPS häufig auf gynäkologische Differentialdiagnosen beschränkt, während ein psychosomatisches Verständnis oft nur dann akzeptiert wird, wenn keine gynäkologischen Organbefunde vorliegen. Dies ist besonders bemerkenswert, da bereits in den 80er Jahren in der internationalen Literatur Hinweise auf die Unabhängigkeit psychischer Faktoren vom gynäkologischen Organbefund dokumentiert wurden. Zudem ist die Reduktion der Diagnostik und Therapie auf die Frauenheilkunde problematisch, da internistische und insbesondere orthopädische Komorbiditäten ebenfalls berücksichtigt werden sollten.